Kontrollen

Poserszene: Mercedesfahrer rast mit 111 km/h durch Duisburg

Polizei und Stadt sind mit einem Großaufgebot gegen die Raser- und Poserzene im Duisburger Norden vorgegangen.

Polizei und Stadt sind mit einem Großaufgebot gegen die Raser- und Poserzene im Duisburger Norden vorgegangen.

Foto: Lars Heidrich

Duisburg.  Polizei und Stadt sind mit einem Großaufgebot gegen Raser im Duisburger Norden vorgegangen. Trauriger Spitzenreiter war ein Mercedesfahrer.

Mit einem Großaufgebot ist die Polizei am Wochenende zum wiederholten Mal gemeinsam mit der Stadt Duisburg gegen Verkehrsrowdys im Duisburger Norden vorgegangen. Trauriger Spitzenreiter war ein unbelehrbarer Mercedesfahrer, der in der Nacht zu Samstag bei erlaubten 50 km/h mit 111 km/h unterwegs war. Ihn erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 480 Euro, zwei Punkte und ein Fahrverbot von drei Monaten.

Weitere 193 Autofahrer waren zu schnell unterwegs. 40 von ihnen bekommen eine Ordnungswidrigkeitenanzeige und bald Post von der Bußgeldstelle. Die anderen erwartet ein Verwarnungsgeld.

Polizei Duisburg: 140 Fahrzeuge gehörten zur Raser- und Poserszene

Bei den Kontrollen Freitag- und Samstagnacht stellten die Ordnungshüter insgesamt 140 Fahrzeuge fest, die die Polizei zur Raser- und Poserszene zählt. Davon wiesen 16 Autos technische Mängel auf.

Auf der Duisburger Straße stoppten die Einsatzkräfte am Freitagabend gegen 23.30 Uhr zudem einen Renault Master, weil der 19-jährige Fahrer nicht angeschnallt war. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass keinen Führerschein hat und Drogen genommen hatte. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

Ohne Führerschein und unter Drogen auf Moped unterwegs

Darüber hinaus konnten Polizisten aus dem Schwerpunkteinsatz den Wach-und Wechseldienst unterstützen, als sie am Samstagabend gegen 22 Uhr nach einem gestohlenen Mofa fahndeten. Auf der Schwartzkopfstraße in Marxloh stoppten Beamte einen 15-Jährigen, der auf dem Zweirad unterwegs war. Auch er stand unter Drogeneinfluss. Nachdem ein Arzt ihm eine Blutprobe entnommen hatte, ging es für ihn zu seiner Mutter nach Hause.

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