Operation

Nach Unfall gestorben: Duisburger Rollerfahrer war erkrankt

Nicht der Verkehrsunfall, sondern eine Vorerkrankung haben laut Polizei zum Tod des 54-jährigen Duisburgers geführt.

Nicht der Verkehrsunfall, sondern eine Vorerkrankung haben laut Polizei zum Tod des 54-jährigen Duisburgers geführt.

Foto: Patrick Schlos (Archiv) / FUNKE Foto Services

Krefeld/Duisburg.   Ein Rollerfahrer aus Duisburg ist nach einem Unfall und einer Operation im Krankenhaus gestorben. Die Todesursache war aber eine Vorerkrankung.

Acht Tage nach einem Verkehrsunfall in Krefeld ist ein Rollerfahrer aus Duisburg gestorben. Er war danach mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gekommen.

Die Polizei hat nun das Ergebnis de Obduktion veröffentlicht: Die Todesursache war demnach nicht der Verkehrsunfall, sondern eine Vorerkrankung des Duisburgers. Für eine mögliche Lebensgefahr hatte es laut Polizei zunächst keine Anzeichen gegeben.

Unfall in Krefeld vor anderthalb Wochen

Der 54-Jährige war nach Polizeiangaben am 29. März gegen 21 Uhr mit seinem Roller auf der Düsseldorfer Straße in Krefeld-Uerdingen stadtauswärts unterwegs. Vor ihm fuhr eine 24-jährige Autofahrerin, die auf der vierspurigen Straße wendete. Der Rollerfahrer konnte nicht mehr ausweichen und stieß mit dem Wagen zusammen. Die Autofahrerin aus Tönisvorst im Kreis Viersen wurde bei dem Unfall nur leicht verletzt.

Wie die Polizei Krefeld mitteilte, wurde der Mann am Dienstag operiert. Warum er dabei oder danach starb, soll nun eine Obduktion klären, die die Staatsanwaltschaft Krefeld zur Klärung der Todesursache beantragt hat.

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