Saisonstart

Saisonstart für Marina-Markt und Trödel-Fans in Duisburg

Alte Schätzchen waren im Sportpark zu finden.

Alte Schätzchen waren im Sportpark zu finden.

Foto: Tom Thöne

Duisburg.   Marktfans im Innenhafen bekamen bewährte Mischung aus Gastronomie, Wochenmarkt und Handwerk. Sportpark-Trödel wartete mit rund 80 Ständen auf.

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Das Frühlingswetter war wechselhaft, trotzdem zog es viele zur Jahrespremiere des Marina-Markts. Dazu startete der erste Sportpark-Trödelmarkt. Und mit dem Hafentrödelmarkt an der Ruhrorter Mühlenweide gab es noch eine weitere Möglichkeit zum Stöbern.

Die Marktfans im Innenhafen freuten sich über eine bewährte Mischung aus Gastronomie, Wochenmarkt und Handwerk. Während sich die meisten Besucher am Ostersonntag auf die Klassiker rund um Bratwurst, Krakauer und Co. verließen, zog es einige Passanten auch zu den exotischeren Ständen. „Gourmet Hot Dogs“ versprach ein Schild zum Beispiel und hievte den Snackklassiker aus der Junkfood-Ecke. Statt undefinierbarer Fleischmasse gab es Qualitätswürste, statt Ketchup und Senf aufwändige Soßen und statt Sauerkraut Lollo Rosso. Darüber hinaus konnten sich die Besucher mit echtem Bio-Yakfilet eindecken, dem Fleisch einer asiatischen Rinderart, und auch mit türkischen und asiatischen Spezialitäten. Auf Abwechslung setzte der Organisator Duisburg-Kontor auch bei den Handwerksbuden.

Mit Pfeil und Bogen

Als direkter Nachbar des Marina-Markts beteiligte sich auch das Stadthistorische Museum am Fest im Innenhafen. Das Mercatorcafé öffnete außerplanmäßig, doch vor allem die jüngsten Besucher bekamen auf dem Museumsvorplatz etwas geboten. Olaf Fabian Knöpges zeigte den Kindern, wie man selbst Pfeil und Bogen herstellt.

Mit knapp 80 Ständen startete der „Sportpark-Trödelmarkt“ am Samstag in seine neue Saison. Bis zum Ostermontag gab’s auf dem Parkplatz des MSV-Stadions für die Besucher einiges zu ergattern: Von Radios aus den 1960ern über Schallplatten bis hin zu Werkzeugkästen und Modell-Autos.

Brigitte Wiesener aus Großenbaum schaut sich mit ihrer Enkelin Zoe um. Die beiden sind auf der Suche nach neuen Klamotten für die Babypuppe der Vierjährigen. „Mir gefällt’s gut hier. Ist zwar ein bisschen leer, aber das macht wohl das Wetter“, findet Brigitte Wiesener, die Zoe gerade eine Puppe im weißen Kleidchen am Stand von Monika Weier zeigt.

Gemeinsam mit ihren Freundinnen Erika Küppers und Angelika Killewald ist die 58-Jährige schon seit über 20 Jahren Stammtrödlerin: „Wir sind immer hier. Es macht einfach Spaß, dass sich die Leute freuen, wenn sie was Tolles erworben haben“. Was besonders schnell weggeht, könne man gar nicht so sagen. Aber an so manche Käufer erinnert sich Monika Weier ganz genau zurück: „Wir haben mal die Figuren aus den Überraschungs-Eiern verkauft. Da kamen einige Sammler mit ihren Zetteln an und haben nach den fehlenden Figürchen gefragt.“

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