Smart City Index

Smart City: Duisburg ist die drittbeste Stadt im Ruhrgebiet

Duisburgs ÖPNV wird sonst viel gescholten, beim Smart City Index von Bitkom trägt er allerdings dazu bei, dass die Stadt im Bereich Mobilität gut abschneidet: unter anderem, weil die Abfahrtzeiten von Bus und Bahn per App in Echtzeit verfügbar sind.

Duisburgs ÖPNV wird sonst viel gescholten, beim Smart City Index von Bitkom trägt er allerdings dazu bei, dass die Stadt im Bereich Mobilität gut abschneidet: unter anderem, weil die Abfahrtzeiten von Bus und Bahn per App in Echtzeit verfügbar sind.

Foto: HalfPoint / Getty Images/

Duisburg.  Duisburg erreicht beim Smart City Index Platz 33 von 81. Der Index bewertet die digitale Infrastruktur. Wo Duisburg punkten kann – und wo nicht:

Immerhin: Duisburg ist die dritt-smarteste Stadt des Ruhrgebiets. Beim Smart City Index, den der Digitalverband Bitkom für alle 81 Großstädte Deutschlands am Dienstag vorgestellt hat, rangiert Duisburg damit im guten Mittelfeld: Platz 33. 48,5 von 100 möglichen Punkten erreicht die Stadt an Rhein und Ruhr für ihre digitale Infrastruktur. Besser aufgestellt sind im Ruhrgebiet Dortmund (Platz 9 / 61,7 Punkte) und Bochum (Platz 32 / 48,8 Punkte).

Der Smart City Index vermisst die deutschen Großstädte in puncto Digitalisierung und macht sie vergleichbar“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. Und zwar in fünf Themenfeldern: Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft.

Smart City Index: Bei smarter Mobilität kann Duisburg punkten

Duisburgs stärkste Kategorie ist die : Hierfür gibt’s 56,4 Punkte und Platz 20 im Gesamtranking. Zwei Plätze hinter Dortmund ist Duisburg damit die zweit-smarteste Stadt in dieser Kategorie im Ruhrgebiet. Zu dieser guten Bewertung beigetragen hat unter anderem der sonst oft gescholtene Duisburger Öffentliche Nahverkehr mit seinen Handytickets und den per App in Echtzeit erhältlichen Informationen über Abfahrtzeiten und Verspätungen.

Immerhin noch Platz 35 schafft Duisburg im Bereich Energie und Umwelt mit 34,6 Punkten. In einem Teilbereich schafft die Stadt an Rhein und Ruhr es hier sogar auf die volle Punktzahl: bei Beschaffung und Entsorgung von Elektrogeräten. Im Ruhrgebiet bringen es beim Thema Energie und Umwelt nur Bottrop und Dortmund auf mehr Punkte.

Das sind Duisburgs Schwachstellen bei digitaler Infrastruktur

Im Bereich IT und Kommunikation landet Duisburg auf Platz 45 von 81 mit 56,6 Punkten. Innerhalb des Ruhrgebiets belegt die Stadt damit einen Platz im Mittelfeld.

Platz 46 für Duisburg beim Smart City Index im Themenfeld Gesellschaft mit 42,3 Punkten – innerhalb des Ruhrgebiets ebenfalls Mittelfeld.

In der Gesamtwertung Platz 48, dafür aber Platz 3 im Ruhrgebiet, erreicht Duisburg mit 56,6 Punkten in puncto Verwaltung; nur Dortmund und Essen schneiden besser ab. Volle 100 Punkte bekommt die Stadt im Smart City Index für den Unterbereich eRechnung.

Der Smart City Index vergleicht 81 Städte bundesweit

Für den Smart City Index hat Bitkom rund 7.800 Datenpunkte erfasst. Analysiert und bewertet wurden alle 81 Städte Deutschlands mit mindestens 100.000 Einwohnern. Die fünf Bereiche, in denen ihre digitale Infrastruktur bewertet wurde, sind unterteilt in knapp 100 Parameter: vom Online-Bürger-Service über Sharing-Angebote für Mobilität und intelligente Mülltonnen bis zur Breitbandverfügbarkeit.

Die Nummer 1 in Deutschland ist übrigens Hamburg: Die Hansestadt bringt es auf 79,5 Punkte.

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