Radverkehr

Radler sind ratlos an der Kreuzung Mündelheimer Straße

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Seit dem Umbau der Mündelheimer Straße ist die Wegführung an der Kreuzung zur Düsseldorfer Landstraße für Radfahrer sehr verwirrend.

Seit dem Umbau der Mündelheimer Straße ist die Wegführung an der Kreuzung zur Düsseldorfer Landstraße für Radfahrer sehr verwirrend.

Foto: Kerstin Bögeholz

Duisburg-Huckingen.   Unklare Wegführung nach dem Umbau der Straße verwirrt viele Radfahrer. Stadtverwaltung räumt Versäumnis ein. Es soll nachgebessert werden

Langsam wird es Licht am Ende der Baustelle: Seit einiger Zeit ist die Mündelheimer Straße zum Teil wieder in beide Richtungen befahrbar, nur jenseits der Angerhauser Straße fließt der Verkehr in Richtung Hüttenheim noch einspurig. Während der Bauarbeiten wurde auch die Kreuzung an der Düsseldorfer Straße modernisiert, inklusive eines neuen Radwegs. Doch genau der sorgt hier für Probleme.

Seine Wegführung erscheint Huckingern wie Margit Budinger undeutlich. Vom Sittardsberg kommend, fahren Radfahrer die Düsseldorfer Landstraße entlang. Der Radweg führt sie aber weiter auf die Mündelheimer Straße, die dort nach rechts abzweigt. Wer auf der Düsseldorfer Landstraße weiterfahren will, muss die Straße überqueren.

Die Stadtverwaltung räumt ein, dass diese Lösung nicht beste ist

Vom Radweg können Radfahrer gemeinsam mit den Fußgängern auf eine Verkehrsinsel im Kreuzungsbereich wechseln. Zwei Markierungsstreifen und eine gemeinsame Ampel weisen darauf hin, dass Radfahrer hier die Straße überqueren können. Vor der zweiten Verkehrsinsel wird es allerdings schwierig: Ampel und Markierungen weisen den Übergang nur für Fußgänger aus; der letzte Abschnitt, die Zufahrt der Mündelheimer zur Düsseldorfer Landstraße, muss ohne Ampel überquert werden. Doch wie Radfahrer von dort auf der Landstraße weiterfahren sollen, ist nicht klar. Der Schutzstreifen beginnt erst ein paar Meter hinter der Einmündung.

Auch die Stadtverwaltung räumt ein, dass diese Lösung nicht beste ist. „Als Radfahrer besteht heute nur die Möglichkeit, den kombinierten Geh- und Radweg bis zur Einmündung zu nutzen und dort die Einmündung zu passieren, um dann auf dem Schutzstreifen der Düsseldorfer Landstraße weiterzufahren“, lässt Sprecher Sebastian Hiedels verlauten. Mittelfristig wollen die Planer eine andere Lösung entwerfen, als hinter der zweiten Verkehrsinsel direkt auf die Straße fahren zu müssen. „Dies ist momentan die verkehrssicherste Lösung“, so Hiedels.

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