Thyssenkrupp Steel

TKS-Betriebsrat: Brauchen einen Turbo für grünen Stahl

Der TKS-Betriebsrat, hier der Vorsitzende Tekin Nasikkol (li.) und sein Stellvertreter Horst Gawlik, erwarten vom Bund ein Förderprogramm für die Transformation der Stahlindustrie in Deutschland.

Der TKS-Betriebsrat, hier der Vorsitzende Tekin Nasikkol (li.) und sein Stellvertreter Horst Gawlik, erwarten vom Bund ein Förderprogramm für die Transformation der Stahlindustrie in Deutschland.

Foto: Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der Betriebsrat von Thyssenkrupp Steel in Duisburg fordert die schnelle Umsetzung des „Handlungskonzepts Stahl“ von der Bundesregierung.

Der Betriebsrat der Thyssenkrupp Steel Europe (TKS) begrüßt das am Mittwoch beschlossene „Handlungskonzept Stahl“ der Bundesregierung, das unter anderem den Schutz vor chinesischen Billigimporten und EU-Klimaauflagen sowie die Förderung von „grüner“ Stahlproduktion vorsieht. Der Betriebsratsvorsitzende Tekin Nasikkol und mahnt eine schnelle Umsetzung an.

„Das Handlungskonzept adressiert die wirklich brennenden Themen für die Stahlindustrie. Corona hat die Situation extrem verschärft“, so Nasikkol. Die Belegschaft stehe voll hinter der Transformation: „Nur mit der konsequenten Umsetzung von klimaneutraler Stahlproduktion kann die Zukunft gesichert werden.“ Die finanziellen Lasten könnten die Unternehmen allerdings nicht allein schultern.

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Richtigen Worten der Bundesregierung müssten nun schnell Taten folgen, mahnt Tekin Nasikkol: Die Belegschaft wartet händeringend auf die Investitionsentscheidung, mit der man die Voraussetzung schafft, grünen Stahl zu produzieren.“ Diese Konzern-Entscheidung gebe es aber nur mit einem Förderprogramm, das eine konkrete Summe als Zuschuss festlegt. Nasikkol: „Das Programm muss bis Jahresende stehen, das ist unsere konkrete Forderung an die Bundesregierung. Wir brauchen einen Turbo für grünen Stahl.“

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