Verkehrsunfall

Unfall auf der L1 in Duisburg: Schaulustige stören Polizei

Auf der L1 in Duisburg kam es am Samstag zu einem Verkehrsunfall. Ein Motorradfahrer war mit einem Pkw zusammengestoßen.

Auf der L1 in Duisburg kam es am Samstag zu einem Verkehrsunfall. Ein Motorradfahrer war mit einem Pkw zusammengestoßen.

Foto: Patrick Seeger / picture alliance / dpa

Duisburg.  Nach einem Unfall in Duisburg-Obermarxloh musste die L1 am Samstag teilweise gesperrt werden. Schaulustige behinderten Unfallaufnahme.

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Am Samstagabend kam es in Duisburg-Obermarxloh aus noch nicht geklärten Umständen zu einem Zusammenprall zwischen einem Motorradfahrer und einem Pkw. Die Duisburger Straße (L1) in Richtung Marxloh musste für die Unfallaufnahme für etwa zwei Stunden gesperrt werden. Zwei Schaulustige störten die Unfallaufnahme.

Gegen 23 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Kreuzung Duisburger Straße/Walther-Rathenau-Straße. Ein 31-jähriger Motorradfahrer, der in Richtung Hamborn unterwegs war, wollte nach links in die Walther-Rathenau-Straße abbiegen. Im Kreuzungsbereich stieß er mit dem ebenfalls 31-jährigen BMW-Fahrer zusammen, der die L1 in entgegengesetzter Richtung befuhr.

Fahrbahn für zwei Stunden gesperrt

Beide Fahrer behaupteten, dass ihre Ampel Grün zeigte. Unabhängige Zeugenaussagen geben Hinweis darauf, dass der BMW-Fahrer zu schnell unterwegs gewesen sein könnte. Der genaue Ablauf wird nun durch das Verkehrskommissariat ermittelt.

Der Motorradfahrer musste zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden, da er sich am Bein verletzte. Beide Fahrzeuge sowie das Handy des Autofahrers wurden sichergestellt. Für die Unfallaufnahme musste die L1 in Richtung Marxloh für etwa zwei Stunden gesperrt werden.

Gesamtschaden: 22.000 Euro

Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von etwa 22.000 Euro. Als die ersten Streifenwagen eintrafen, befand sich bereits eine Menschenmenge vor Ort, die die Unfallaufnahme aufmerksam beobachtete. Zwei Schaulustige, die die Unfallaufnahme störten, wurde ein Platzverweis erteilt und ihnen wurde angedroht, das Ende der Unfallaufnahme im Polizeigewahrsam abwarten zu müssen.

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