Gastronomie

Warum das Street-Beach-Festival Konkurrenz nicht fürchtet

Gäste des „Street-Beach-Festivals“ in Duisburg: ,,Dass in der Stadt immer wieder solche Feste angeboten werden, ist sehr toll“, findet Irene Braniecki. Ihr Mann Frank erklärt: „Als es angefangen hat zu regnen, haben wir überlegt, nach Hause zu gehen, doch wir haben stattdessen spontan einen Schirm gekauft und feiern jetzt weiter.“

Gäste des „Street-Beach-Festivals“ in Duisburg: ,,Dass in der Stadt immer wieder solche Feste angeboten werden, ist sehr toll“, findet Irene Braniecki. Ihr Mann Frank erklärt: „Als es angefangen hat zu regnen, haben wir überlegt, nach Hause zu gehen, doch wir haben stattdessen spontan einen Schirm gekauft und feiern jetzt weiter.“

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Das Street-Beach-Festival in der City war am Freitagabend gut besucht. Der Mini-Strand ist bis Sonntag geöffnet. Was das Event einzigartig macht.

Duisburg liegt nicht in der Karibik – und doch fühlt es sich an diesem Wochenende so an. Das „Street-Beach-Festival“ der Eventagentur „Just Festivals“ zaubert mit Sonnenliegen, Cocktails, Live-Musik und 80 Tonnen Sand mitten auf der Königstraße Südseeflair in die City.

Am Freitagabend ist der am Donnerstag eröffnete Vier-Tage-Strand in der Fußgängerzone gut besucht. Gäste chillen in Liegestühlen und lassen es sich mit Köstlichkeiten von diversen Foodtrucks gut gehen. Und das, obwohl es bedrohlich dunkel ist am grummelnden Himmel. Die dicken Wolken hängen tief. Es liegt Gewitter in der tropischen Luft. Eben so, wie manchmal auch in der Karibik, findet Veranstalter Chris Habernoll. ,,Wenn es richtig plästert, wäre das nicht so toll, aber die schwüle Luft ist eigentlich schon passend und erinnert an tropische Inseln.” Er sagt’s und lacht. ,,Hauptsache die Leute haben Spaß.”

Just Festivals: Mit dieser Lage kann die Konkurrenz nicht mithalten

In der Tat: Die Besucher sind gut drauf. Sie klatschen zu den exotischen Rhythmen, die die Künstler auf der Bühne für sie bereithalten. Das ein oder andere Pärchen tanzt sogar ausgelassen Merengue vor der Bühne. Schon im vergangenen Jahr sei die Stimmung bestens gewesen, berichtet Habernoll. Deshalb jetzt also die Neuauflage. ,,Sand und Palmen in der City – das kommt an’’, findet er.

Und die Konkurrenz? Schließlich lockt auch der Innenhafen, beim Sommerkino im Landschaftspark gibt es ebenfalls Cocktails und Sommerflair. ,,Mit dieser Lage mitten in der Innenstadt, dem exotischen Flair auf der Einkaufsstraße – damit kann keiner mithalten’’, sagt Habernoll: ,,Wir setzen voll auf Laufkundschaft. Menschen, die gerade noch shoppen waren und dann entspannen wollen’. Auch der Marina-Markt am Sonntag im Innenhafen bereite ihm keine Sorgen.

Spontanbesucher schauen nach dem Shoppen vorbei und lassen die Kasse der Veranstalter klingeln. Außerdem hoffe man auf kurze, dafür aber viele Besuche. ,,Dass wenige Leute viel trinken, ist bei unserem Konzept eher nicht zu erwarten”, erläutert Habernoll. Spontanbesucher seien hingegen die Regel. Der Eventprofi hält fest: ,,Solange das Wetter gut ist und Menschen in die Stadt kommen, stimmt am Ende die Kasse.’’

Allerdings lässt das Wetter die Veranstalter am Freitagabend im Stich. Bei einem Wolkenbruch fliehen viele in die Geschäfte – und kommen nicht wieder zur Party zurück. Ein paar Gäste trotzen dem Schauer und feiern weiter, tanzen sogar im Regen. Habernoll nimmt’s leicht. Noch sei er zufrieden. Solange es den Rest des Wochenendes trocken bleibe, sei der Erfolg des „Street-Beach-Festivals“ nicht in Gefahr.

Party auf der Königstraße noch bis Sonntagabend

Am Samstagabend geht die Party weiter: Die Reggae- und Dancehall-Band „Roughhouse“ spielt ab 18 Uhr. Am Sonntag, 11. August, stehen ab 13 Uhr die Kinder im Mittelpunkt: Beim Kinderschminken können sich Jungen und Mädchen kostenlos in Schmetterlinge und Frösche verwandeln lassen. Außerdem gibt es eine Hüpfburg und erneut Musik: ab 14 Uhr schmettert die „André George & Band“ deutsche Texte zu Reggae-Rhythmen.

Öffnungszeiten: Das Street Beach Festival findet in Duisburg zum zweiten Mal statt. Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten: Samstag: 14 bis 24 Uhr, Sonntag: 13 bis 18 Uhr.

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