Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt Duisburg: Neuer Rundgang im Programm

Nach einem Jahr Pause ist ein Riesenrad zurück auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt.

Nach einem Jahr Pause ist ein Riesenrad zurück auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt.

Foto: MICHELS, Ulla / WAZ FotoPool

Duisburg.  Der Duisburger Weihnachtsmarkt hat in diesem Jahr wieder ein Riesenrad. Alle Infos zu Neuerungen und Altbewährtem beim Budenzauber in der City.

Lebkuchen, Spekulatius und Adventskalender sind schon seit Wochen im Supermarkt-Regal. Kerzen, Tannenzapfen und Lichterketten finden langsam den Weg vom Keller ins Wohnzimmer. Das Fest der Liebe steht vor der Tür, doch etwas fehlt zur trauten Tradition im Winter: der Weihnachtsmarkt. Dieser beginnt bereits nächsten Donnerstag, am 14. November. Die wichtigsten Informationen zum 40. Weihnachtsmarkt in der Innenstadt im Überblick:

Duisburger Weihnachtsmarkt: 44 Tage lang gibt es Glühwein

Bis zum 30. Dezember können Stadtgänger über den Weihnachtsmarkt schlendern und an 123 Hütten schlemmen und shoppen. Nur am Totensonntag (24. November), an Heiligabend und am 1. Weihnachtsfeiertag bleibt der Markt geschlossen. Reguläre Öffnungszeiten: Sonntags bis donnerstags von 11 bis 21 Uhr, freitags und samstags von 11 bis 22 Uhr. Ein stimmungsvolles Lichtermeer strahlt quer durch die Innenstadt: Auf der König- und Kuhstraße, an der Düsseldorfer Straße sowie am Münzplatz.

Das Riesenrad dreht sich wieder

Vergangenes Jahr war die Aufregung groß: Das Riesenrad fehlte, der Betreiber lieferte seine Attraktion – trotz Zusage – nicht nach Duisburg. Dieses Mal wartet der Weihnachtsmarkt aber wieder mit seiner traditionell kreisenden Sensation auf. 35 Meter hoch ist das Riesenrad, das vor dem Eingang zur Königsgalerie seine Runden dreht und einen fantastischen Überblick bietet.

Rätselrundgang und Fotowand neu dabei

Die Veranstalter von Duisburg Kontor haben sich für dieses Jahr etwas Neues ausgedacht. Neben dem kulinarischen Marktrundgang gibt’s dieses Mal auch einen Rätsel-Rundgang. Besucher können sich vom 14. bis 29. November in der Tourist-Information eine Rätsel-Karte abholen. Dabei gilt es elf Fragen an elf verschiedenen Buden zu beantworten. Ausgefüllte Karten können wieder in der Tourist-Information abgegeben und gegen einen Adventskalender getauscht werden. Zudem ist eine Fotowand auf dem Weihnachtsmarkt aufgebaut. Ähnlich wie im man es aus dem Zoo kennt, können Gäste ihre Köpfe durch das großflächige Plakatmotiv stecken, um dann ein Foto von sich zu machen.

Altbewährte Programmpunkte

Der Nikolaus kommt wieder zu Besuch. Bei der Nikolaus-Parade am 6. Dezember zieht ein Treck um den Stargast mit süßen Überraschungen für die Kleinen durch die Innenstadt. Zudem sorgen Duisburger Chöre jeden Donnerstag ab 16 Uhr für die musikalisch-weihnachtliche Atmosphäre. Ebenfalls auf der Düsseldorfer Straße ist das Märchenzelt aufgebaut. Die Erzählerin Birgit Fritz liest freitags ab 16 Uhr Weihnachts-Geschichten vor.

400 Quadratmeter große Eislaufbahn am Kuhtor

Jährlich grüßt die Eislaufbahn der Stadtwerke Duisburg. Am Kuhtor können die Kufen der Besucher täglich übers Eis schlittern. 400 Quadratmeter misst die Eislaufbahn. Schlittschuhe können vor Ort geliehen werden. Inhaber der Stadtwerke-Kundenkarte bekommen 50 Prozent Rabatt, sonntags von 11 bis 14 Uhr sowie donnerstags von 19 bis 21 Uhr fahren sie sogar kostenlos auf der kalten Fläche. Für zwei Stunden zahlen Jugendliche und Erwachsene vier Euro, Kinder bis sechs Jahre zwei Euro (ohne Rabatt).

2. Veganer Wintermarkt

Zum zweiten Mal findet an der Münzstraße der vegane Wintermarkt „Anis & Zauber“ statt. „Nach dem Erfolg und dem großen Interesse im vergangenen Jahr, möchten wir uns weiter verbessern“, sagt Veranstalter Thies Lünenbürger. Mehr selbstgebaute Buden, Spielhütten und nachhaltige Produkte sollen noch weitere Besucher auf den Münzplatz locken. Egal, ob Wein, Tee oder herzhafte Speisen – alles ist garantiert vegan. Die Kunsthandwerker werben ebenfalls mit nachhaltigen Produktionsbedingungen oder verarbeiteten Materialien. Der vegane Wintermarkt startet am 21. November.

Kein Glühweinschiff legt in der City an

Bei einem Brand Anfang Oktober ging „Freyja“ – das bekannte Glühweinschiff – in Flammen auf und wurde komplett zerstört. Gastronom Thomas Seven hat Ersatz gefunden. Ohne Wiedererkennungswert, aber immer kann Seven am Budenzauber teilnehmen. Ein hölzerner Stand mit Zwiebelturm dient als Ersatz. Um die Hütte sollen mehrere Futterkrippen-Tische und Tannenbäume weihnachtliches Flair versprühen. 2020 möchte Seven wieder ein Schiff haben.

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