Gesichter Rheinhausens

„Jedes Kind ist eine Hoffnung“

Annegret Keller-Steegmann ist ein „Gesicht Rheinhausens“.

Annegret Keller-Steegmann ist ein „Gesicht Rheinhausens“.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Rheinhausen.  Annegret Keller-Steegmann ist heute das „Gesicht Rheinhausens“. Sie engagiert sich für kulturelle Vielfalt bei der Arbeit mit jungen Menschen.

Einmal in der Woche stellen wir hier einige der „Gesichter Rheinhausens“ vor, also Menschen, die im Stadtteil für Vielfalt und Frieden stehen und einstehen. Die Aktion, die auch im Internet unter www.du-bist-rheinhausen.de/gesichter-rheinhausens läuft, ist ein Teil des Konzert-Projektes für Frieden und Vielfalt in Rheinhausen, das von Dominik Maxelon und weiteren jungen Musikern aus Rheinhausen zusammen mit den Macherinnen der Initiative „Du bist Rheinhausen“ ins Leben gerufen wurde und durchgeführt wird.

Jede Woche ein Gesicht

Die NRZ ist Medienpartner des Projektes und zeigt daher nun wöchentlich eines der „Gesichter Rheinhausens“, die sich entweder selbst bewerben oder von anderen nominiert werden. Die Teilnehmer stellen sich im Rahmen der Aktion in einem Kurzporträt aus Text und Bild vor - das Foto wird von einem professionellen Fotografen gemacht. Alle Kurzporträts sollen später zu einergroßen Friedenstaube gestaltet werden, die während des Konzertes für Frieden und Vielfalt am 14. Dezember in der Aula des Krupp-Gymnasiums in Rheinhausen zu sehen sein wird. Heute stellt sich Annegret Keller-Steegmann als „Gesicht Rheinhausens“ vor:

Heute: Annegret Keller-Steegmann:

„Ich war als Künstlerin in dem Arbeitskampf um das Krupp-Stahlwerk engagiert, habe mich dort in meinen späteren Mann verliebt und bin von Köln nach Duisburg gezogen. Unsere beiden Kinder sind hier geboren und in Rheinhausen aufgewachsen.Hier gibt es mehr Artikel aus dem Duisburger Westen

Ich habe die Rheinhauser damals und auch in vielen späteren Zusammenhängen als offene, liebenswerte und entschlossene Menschen schätzen gelernt. Heute ist hier meine Heimat.

Ich wünsche mir, dass wir auch weiterhin für ein Miteinander in einem lebenswerten Stadtteil einstehen, die Probleme konstruktiv anpacken und gemeinsam Zukunft gestalten.

Ich engagiere mich für kulturelle Vielfalt im Jungen Ensemble Ruhr (www.jungesensembleruhr.de), in der Arbeit mit Geflüchteten (Allerwelt-Ensemble Duisburg) und in der Internationalen Kinder- und Jugendbühne Bahtalo (bahtalo.de) für benachteiligte Kinder im Stadtteil, egal welcher Herkunft. Jedes Kind ist eine Hoffnung, wenn wir ihm Raum geben. Und das macht richtig Spaß.“

Alle in unserer Zeitung bereits veröffentlichten Gesichter Rheinhausens gibt es im Internet gesammelt unter: www.nrz.de/gesichterrheinhausens

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