Politik

Konzertmuschel im Rheinhauser Volkspark soll saniert werden

Der Pavillon im Volkspark ist laut vieler Kommunalpolitiker heruntergekommen, muss grundsaniert werden.

Der Pavillon im Volkspark ist laut vieler Kommunalpolitiker heruntergekommen, muss grundsaniert werden.

Foto: Ulla Michels

Duisburg-Rheinhausen.   Und die Krefelder Straße auch, fordert die Politik. Hier die Themen der Bezirksvertretung. Unter anderem werden 10.400 Euro verteilt.

Mit bröseligen Steinen an gleich zwei Stellen im Bezirk befasst sich am 16. Mai 2019 die Bezirksvertretung. Dabei geht es um die Krefelder Straße und um den Musikpavillon im Volkspark. Beides möchten SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und Angelika Röder von den Bürgerlich-Liberalen (BL) per Antrag saniert haben.

Die Krefelder Straße sei an vielen Stellen von Senken und Schlaglöchern gesäumt. Die Straße im Herzen Rheinhausens müsse umgehend saniert werden und zwar auf dem gesamten Stück zwischen den Kreuzungen Friedrich-Ebert-Straße und Friedrich-Alfred-Straße, heißt es in dem Antrag.

Die „Konzertmuschel“ im Volkspark benötigt laut der Antragsteller eine Grundsanierung. „Es ist offensichtlich, dass der in die Jahre gekommene Pavillon heruntergekommen ist und nicht mehr den heutigen Erwartungen entspricht“. In der Saison 2020 solle der Pavillon wieder in neuem Glanz erstrahlen.

In der Sitzung kommt auch eine Anfrage der CDU auf den Tisch. Die Fraktion will wissen, warum es mit der Begrünung der Mittelinsel des im August 2018 fertiggestellten Kreisels an der „Impelmann“-Kreuzung nicht voran geht. „Im Oktober war die Fachverwaltung gebeten worden, die Mittelinsel gärtnerisch zu gestalten, warum ist bis heute nichts zu sehen?“ Zudem will die CDU wissen, ob die Idee, die Brache Ecke Trompeter Straße/Lange Straße ebenfalls aktiv als Blüh-Bereich zu gestalten, umsetzbar ist.

Haltestelle wird barrierefrei

Um Zahlen geht es in der Sitzung auch. Die Haltstelle Jägerstraße soll barrierefrei ausgebaut werden, Kosten: 99.000 Euro.

10.400 Euro gilt es wieder unter die Vereine und Institutionen zu bringen, Stichwort: „Mittel zur Pflege des Ortsbildes“. SPD, CDU, Grüne/Linke und BL haben sich vorher abgestimmt, das Geld soll wie folgt verteilt werden:

800 Euro für die Unterstützung des Stadtfestes, 1000 Euro für die Ausbildungsbörse, 2000 Euro für die Gestaltung der Außenfassade des Bienenmuseums, 1000 Euro für die Umgestaltung einer Ampel mit Bergmannsmotiv, 2000 Euro für das Landwirtschaftliches Minimuseum, 130 Euro für die Erhöhung der Verfügungsmittel der Bezirksbürgermeisterin, 500 Euro für die Anschaffung von Stühlen für die Konzertmuschel, 1000 Euro für eine Informationstafel an der Bergheimer Mühle und 800 Euro für die Reparatur des Tempo-Info-Gerätes.

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