Politik

Rheinhausens höchster Hügel soll schöner werden

Im Jahr 2009 hatten Unbekannte ein Gipfelkreuz auf Rheinhausens höchster Erhebung, der Rockelsberghalde, aufgestellt. Jetzt wird in der Bezirksvertretung über eine offizielle Landmarke diskutiert.

Im Jahr 2009 hatten Unbekannte ein Gipfelkreuz auf Rheinhausens höchster Erhebung, der Rockelsberghalde, aufgestellt. Jetzt wird in der Bezirksvertretung über eine offizielle Landmarke diskutiert.

Foto: NRZ

Duisburg-Rheinhausen.   Die Rockelsberghalde bekommt eine Landmarke. Die Stadt soll prüfen, was möglich ist. Und: buntes Allerlei aus der Sitzung der Bezirksvertretung.

Ein strammes Programm hatten die Bezirkspolitiker auf ihrer jüngsten Sitzung: 29 Punkte auf der Tagesordnung. Dabei ging es recht harmonisch zu. Viele Anträge wurden einstimmig angenommen. Das mag auch daran liegen, dass die Parteien bereits im Vorfeld so manches absprechen. So wie die Mittel zur „Pflege des Ortsbildes“: Dieser Antrag über 10 400 Euro wurde so beschlossen, wie er gestellt wurde (wir berichteten am Donnerstag).

Das Geld wird unter anderem für die Unterstützung von Stadtfest und Ausbildungsbörse verwendet, aber auch für eine Ampel mit Bergmannsmotiv und Stühle für die Konzertmuschel im Volkspark.

Der Antrag, die Konzertmuschel zu sanieren, wurde ebenfalls ohne Gegenstimme angenommen. 2020 soll es laut SPD-Fraktionschef Marcus Mellenthin so weit sein. Diskussionen gab es allerdings um einen Antrag von SPD, Grünen, Linken und Bürgerlich-Liberalen zur Aufstellung eines Bebauungsplans im Dorfkern Alt-Oestrum, zwischen Eichen- und Wiesenstraße. Dort steht auch die Friedenseiche, die die CDU gerne unter Naturschutz gestellt hätte.

Die Sache mit der Friedenseiche

Nachdem darüber in der Bezirksvertretung noch nicht entschieden wurde, hatte die Untere Denkmalbehörde Eiche, Asphaltdreieck und den Gitterzaun vorläufig unter Schutz gestellt. Bei dem Bebauungsplan würde der Bereich um die Eiche mit überplant werden. Ohne einen Projektentwickler könne ein ganzheitliches städtebauliches Konzept noch nicht sinnvoll umgesetzt werden, monierte CDU-Fraktionschef Ferdi Seidelt. Letztlich stimmten aber auch die Christdemokraten dem Antrag nach einer Änderung in der Begründung zu. Denn auch die SPD will den Baum erhalten, hätte allerdings gerne „eine dörfliche Platzsituation unter Aufgabe des vorläufigen Denkmalschutzes und Abriss der vorhandenen Straßenstruktur. Dieser Passus der Begründung wurde nun erst einmal gestrichen.

Die Stadt prüft den Boden der Rockelsberghalde

Allerdings war man sich in der BV darüber einig, dass ein Bebauungsplan für das Gebiet rund um den alten Bauernhof herbeigeführt werden soll. Ähnliche Einigkeit herrschte auch bei dem gemeinsamen Antrag von SPD, CDU, Grünen und Linken die Verwaltung zu beauftragen, eine Machbarkeitsstudie zur Realisierung einer Landmarke auf der Halde Rockelsberg in Auftrag zu geben.

Bereits am 6. September hatte die Bezirksvertretung beschlossen auf einer der Rheinhauser Halden eine Landmarke zu errichten. Nun sollen die Möglichkeiten dazu, also z.B. Bodenbeschaffenheit, Statik, Stromversorgung, geprüft werden.

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