Amnesty-Aktion

Zwangsverschleierung im Iran: Amnesty-Protest in Duisburg

Amnesty-Aktivisten protestierten auf der Künigstraße in Duisburg gegen die  Zwangsverschleierung im Iran.

Amnesty-Aktivisten protestierten auf der Künigstraße in Duisburg gegen die Zwangsverschleierung im Iran.

Foto: Zoltan Leskovar

Duisburg.  Amnesty-Aktivisten haben in Duisburg gegen die Zwangsverschleierung im Iran protestiert. Warum eine iranische Anwältin im Fokus steht.

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Ein Tag, eine Aktion, ganz viele Orte: Unter diesem Motto sind am Samstag, 14. September, in zahlreichen Städten im Westen Deutschlands Mitglieder der Menschenrechtsorganisation Amnesty International auf die Straße gegangen. Auch in Duisburg haben sich Aktivisten am „Lifesaver“-Brunnen auf der Königstraße für mutige Frauen und Mädchen stark gemacht, die sich im Iran für Frauenrechte einsetzen und gegen die Zwangsverschleierung protestieren.

38 Jahre Gefängnis und 148 Peitschenhiebe

Im

Fokus steht dabei die iranische Anwältin und Menschenrechtsverteidigerin Nasrin Sotoudeh, die, so Amnesty, allein aufgrund ihrer Menschenrechtsarbeit zu 38 Jahren Gefängnis und 148 Peitschenhieben verurteilt wurde.

In ihrem Protest gegen die staatlich vorgeschriebene Zwangsverschleierung steht Sotoudeh laut Amnesty symbolisch für viele andere iranische Frauen und Mädchen, die sich friedlich für ihre persönliche Freiheit und ein Leben ohne Zwang einsetzen.

Die Duisburger Gruppe von Amnesty International lud bei der Aktion in der Fußgängerzone Passanten ein, sich mit einer Appellpostkarte für Sotoudehs Freilassung einzusetzen.

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