Livekonzert

Band Pert Near Sandstone überraschte in der Haldern Pop Bar

Die Band Pert Near Sandstone gastierte in der Haldern Pop Bar.

Die Band Pert Near Sandstone gastierte in der Haldern Pop Bar.

Foto: Christian Creon / FUNKE Foto Services

Haldern.  Die Band Pert Near Sandstone aus Minnesota gastierte in der Haldern Pop Bar. Das war der letzte Ort ihrer Europa Tour.

Wer am Samstag den Weg in die Haldern Pop Bar gefunden hatte, durfte ein ganz besonderes Konzert erleben. Die Band Pert Near Sandstone aus Minnesota gastierte an diesem Abend in Haldern. Das war der letzte Ort ihrer Europa Tour. „Wir haben leider ‚richtige‘ Jobs in Amerika, deswegen müssen wir wieder zurück“, lachte der Gitarrist. Dementsprechend gab die Band nochmal alles. Direkt mit dem ersten Lied wurden die Zuhörer begeistert.

Country Musik riss die Zuhörer mit

Die schnelle Country Musik war absolut mitreißend und wurde das ganze Konzert über mit viel Applaus quittiert. Da wurde alles aus Mandoline, Geige, Banjo, Gitarre und Kontrabass herausgeholt. Eine tolle Mischung der Instrumente. Aber das Highlight des Abends bot wohl Matt Cartier, der den Rhythmus zu den Liedern mit seinen Schuhen tanzte und stampfte.

Sein Können stellte er sogar in dem ein oder anderen Solo zur Schau. Da wurden die steppenden Schuhe fast vom Applaus übertönt. Das schien nicht nur eine musikalische, sondern auch eine sportliche Leistung zu sein. Aber auch die anderen Band-Mitglieder Nate Sipe, Kevin Kniebel, J Lenz und Justin Bruhn überzeugten an ihren nicht ganz alltäglichen Instrumenten.

Die Badmitglieder versprühten Lebensfreude

Aus den Songs der amerikanischen Band sprach sehr viel Lebensfreude. Doch auch das ein oder andere ruhigere Lied wurde gespielt. Aber die Bandmitglieder unterhielten sich auch gerne mit ihren Zuhörern. Ein Lied hatte man für den Urgroßvater eines Bandmitglieds geschrieben, der in seiner Kindheit in Deutschland gewohnt hatte. So konnte sich der Gitarrist sehr gut auch auf Deutsch mit den Besuchern unterhalten.

„Eigentlich sind wir eher für den Winter gemacht“, erzählte dieser „das Wetter hier ist uns echt zu warm“. Auch lud die Band mit einem Schmunzeln zu ihrem Festival in Minneapolis ein. Wen es also im Juni mal in die USA zöge, der könne ja mal vorbei schauen.

Für diejenigen, denen der Weg dann doch etwas zu weit ist, hatten die Musiker aber an CDs und Vinyl gedacht. So hatten sie unter anderem das 2016 erschienene Album „Discovery of Honey“ dabei.

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