Konzert

Band „Wild Dogs“ versetzte Strandbad-Besucher in alte Zeiten

Die Musik entführte in die 60er und 70er Jahre.

Die Musik entführte in die 60er und 70er Jahre.

Foto: Jens Uwe Wachterstorm / Funke Foto Services

Sonsfeld.  Die Band „Wild Dogs“ spielte im Strandbad Sonsfeld – und versetzte das verzückte Publikum mit ihrer Musik in alte Zeiten der 60er und 70er Jahre.

Es gab mal eine Zeit, in der Menschen einfach den Stecker in die Verstärkerbuchse steckten und – inspiriert von so großen Bands wie den Beatles oder den Stones – in den 60er und 70er Jahren mit Leidenschaft und ehrlicher Handarbeit die Songs ihrer Favoriten spielten. An diese Zeiten konnte man sich erinnert fühlen, als die Formation „Wild Dogs“ mit Steffen Woeltgen an den Drums, Charly Ritterbusch am Bass, Marcel Leist (Gitarre und Gesang), Stefan Belting am Keyboard und Egon Schottek (Gesang und Gitarre) im Strandbad Sonsfeld zum insgesamt dritten Mal dort ihre Aufwartung machte.

Aufgrund des Regenwetters hatte das Team um Inhaberin Heike Schwarzkopf entschieden, das Konzert von der Terrasse nach drinnen zu verlegen. Dort ging es dann aufgrund der etwas kompakteren Verhältnisse naturgemäß etwas „kuscheliger“ zu, was der Atmosphäre des Konzertes in dem Gesellschaftsraum aber keinerlei Abbruch tat.

Beatles-Klassiker zum Start

Gleich mit dem ersten Stück, dem Beatles-Klassiker „Roll over Beethoven“, wusste das Publikum, wohin die musikalische Reise ging: in Richtung heute seltener live gespielter Melodien, und das auch von Bands wie den Searchers („When you walk in the room“), den Ventures („Bull dog“) oder auch den Shadows mit dem „Theme from young lovers.“

Nicht umsonst sprach Egon Schottek in der Pause von „Spass-Musik“ und der Erleichterung darüber, „dass wir damit als Musiker kein Geld verdienen müssen“. Eben weil das Ganze nicht in letzter Perfektion, sondern mit Herzblut gespielt wird. Im zweiten Abschnitt des Konzerts widmeten sich das Quintett dann in einem ausführlicheren Block der Musik der Eagles, deren county-inspirierter Rocksound in Songs wie „Tequilla Sunrise“ oder „Take it easy“ zum Tragen kamen.

„Wonderful tonight“ von Eric Clapton gab’s am Schluss

Sänger Schottek streute zum Einstieg „Three times a lady“ von den Commodores mit ein. Und zum Mitsingen inspirierten Songs wie „Lay down Sally“ von Eric Clapton , Casey Jones´ „Don´t ha ha“ oder „Twist and shout.“ Zum Ende hin durften dann alle Gäste zu Buddy Hollys „Peggy Sue“, dem Stones-Klassiker „Honky Tonk Woman“ oder „Have you ever seen the rain“ von CCR feiern und in Erinnerungen schwelgen. Am Schluss stand mit „Wonderful tonight“ von Eric Clapton ein Song , der den Charakter des Abends treffend zusammen fasste.

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