Gymnasium

Gymnasium Rees startet nach Umbau pünktlich mit Unterricht

Der neue Flur ist so gut wie fertig. Schulleiter Klaus Hegel (li.) und Architekt Sebastian Hörnemann freuen sich, dass alles so reibungslos über die Bühne gegangen ist.

Der neue Flur ist so gut wie fertig. Schulleiter Klaus Hegel (li.) und Architekt Sebastian Hörnemann freuen sich, dass alles so reibungslos über die Bühne gegangen ist.

Foto: Remy

Rees.  Die Umbauarbeiten im Gymnasium Rees sind so gut wie abgeschlossen. Jetzt rückt noch eine Reinigungsfirma an. Auch Kosten sind im Plan.

Hoffnungen, dass der Unterricht wegen der laufenden Umbauarbeiten im Gymnasium Aspel vielleicht doch nicht pünktlich am Mittwoch nächster Woche beginnt, dürfen sich die Schüler nicht machen. „Wir liegen voll im Zeitplan“, freut sich hingegen Schulleiter Klaus Hegel. Seit der Pädagoge aus dem Urlaub zurück ist, hat er den Fortgang der Arbeiten täglich angeschaut. Ich bin einfach begeistert, wie gut das hier alles geklappt hat“, lobt er das Timing der am Umbau beteiligten Handwerker.

Auch das Wetter hat mitgespielt

Der neue, gut 20 Meter lange Flur, über den man jetzt vom Haupteingang des Gymnasiums direkt zur Verwaltung gelangt und nicht mehr durchs Lehrerzimmer oder hinunter in die erste Etage muss, ist tapeziert und gestrichen. „Die Elektriker legen letzte Hand an, die Abdeckung an der Decke fehlt noch und die Fenster werden noch verglast. Das passiert jetzt“, erklärt Sebastian Hörnemann. Der Architekt vom Büro Ader & Kleemann aus Kalkar hat den Umbau die ganzen Ferien über Tag für Tag begleitet.

Anfangs sei er ja auch noch ein bisschen unsicher gewesen, ob das zeitlich alles klappt, räumt er ein. Doch nach zwei Wochen wusste er: „Es läuft!“ Wobei natürlich das Wetter mitgespielt habe. Denn auch der neue Flur aus Holzständerwerk, der auf dem Dach gebaut wurde, damit man direkt zu den Musikräumen gelangt, ist fertig und gestrichen.

Arbeiten am Aufzug dauern noch etwas

Und auch an den vielen anderen Stellen im Gebäude wird jetzt letzte Hand angelegt. „Umgebaut wurde ja auch in allen Etagen“, so Hörnemann. Noch in den Endzügen sind die Handwerker beim Aufzug. Da kann es wohl noch ein paar Tage dauern, bis der fertig ist, heißt es. Aber das störe den Schulstart nicht im Geringsten.

Terminiert ist zudem die Abnahme durch den Kreis Kleve in Sachen Brandschutz. Denn während der Bauphase waren Fluchtwege versperrt, außerdem fehlten Brandschutz-Türen. „Falls da noch Dinge gemacht werden müssen, haben wir ja einige Tage Zeit dafür“, ist Sebastian Hörnemann zuversichtlich, das alles in Ordnung geht. Apropos in Ordnung: Nicht nur der Zeitplan, auch die Kosten-Kalkulation geht wohl auf. Gut eine Millionen Euro muss die Stadt für den Umbau ausgeben.

Nächste Woche wird das Lehrerzimmer wieder eingeräumt

Jetzt folgt das große Reinemachen. Dafür rückt eine Firma aus Wachtendonk mit fünf Mitarbeitern an, die das Gebäude stubenrein an Schulleiter Hegel übergeben wird. Hausmeister und Bauhof schreiten nächste Woche zur Tat. Dann werde wieder alles Mobiliar ins ebenfalls fertige und grundgereinigte Lehrerzimmer gebracht.

Eine Erklärung, warum diese Bauleistung in so beachtlich kurzer Zeit von nur sechs Wochen reibungslos über die Bühne gegangen ist, haben sowohl Klaus Hegel, der den Arbeitern in den ersten heißen Wochen der Ferien sogar persönlich Eis gebracht hatte, als auch Architekt Sebastian Hörnemann. „Weil alle fair miteinander umgegangen sind: Stadt, Schule, Handwerker!“

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