Kommunalpolitik

Isselburg will Fördergelder für den Heimatpreis beantragen

So sieht der Heimatpreis von Nordrhein-Westfalen aus.

So sieht der Heimatpreis von Nordrhein-Westfalen aus.

Foto: Privat / IKZ

Isselburg.  In der Ausschuss-Sitzung wurde beschlossen, dass die Stadt Isselburg Fördergelder von 5000 Euro beim Land für den Heimatpreis beantragen soll.

Die Stadt Isselburg wird bald einen Heimatpreis ausloben. Zumindest wurde auf der jüngsten Sitzung des Fachausschusses beschlossen, dass die Fördergelder in Höhe von 5000 Euro beim Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung beantragt werden. „Es wäre falsch, die Fördergelder nicht abzurufen“, meinte Hermann Gebbing von der FDP, dessen Fraktion den entsprechenden Antrag gestellt und begründet hatte.

Dr. Theo Beine (SPD) hat eine Nachfrage

Eben die Begründung sorgte für eine Nachfrage von Dr. Theodor Beine. „Was sind denn innovative Heimatprojekte, die gefördert werden sollen?“, wollte der SPD-Fraktionsvorsitzende wissen, der im Nebensatz zudem zugab, dass er ein Problem mit dem Begriff Heimat in diesem Zusammenhang habe. Für Amüsement bei den Ausschussmitgliedern sorgte die Antwort von Gebbing: „Da lassen wir dem Bürgermeister freie Hand.“

Recherche zum Eigenanteil

Uwe Übelacker (Grüne) wollte wissen, ob die Stadt auch einen Eigenanteil beim Heimatpreis zu stemmen habe. Kämmerer Alexander Herzberg verneinte dies nach kurzer Recherche im weltweiten Netz. Daraufhin wurde der Antrag der FDP ohne Gegenstimmen angenommen. Lediglich drei Ausschussmitglieder enthielten sich bei der Abstimmung.

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