Ferienspaß

Labyrinth lehrte Emmericher Ferienspaß-Kindern das Gruseln

Ein gruselig anzuschauendes Team: die Horror-Crew vom Juca.

Ein gruselig anzuschauendes Team: die Horror-Crew vom Juca.

Foto: Konrad Flintrop / FUNKE Foto Services

Emmerich.  Grusel-Labyrinth, eine Fahrt zum Freizeitpark De Efteling und vieles mehr: Im Jugendcafé am Brink, kurz Juca, wird Kids viel Ferienspaß geboten.

Los gehen soll es erst in 15 Minuten. Julian (14), Benny (13), Leroy (12) und Chantal (10) stehen aber schon vor der Tür der Gesamtschul-Mensa und sind sichtbar ungeduldig. Doch rein kommen die vier, die immer wieder gerne ins Jugendcafé gehen, noch nicht. Denn da laufen die letzten Vorbereitungen fürs Grusel-Labyrinth. Und das hat es wirklich in sich.

Davon können sich die Kids dann selbst überzeugen. Ein Typ mit einer Horror-Maske holt die ersten beiden rein: „Mensch, da drin ist es ja total nebelig. Und dunkel“, ruft er den anderen zu, nachdem ihm schon von den ersten zwei Meter ganz anders ist. Benny traut sich weiter, schreit aber auch ständig. Denn es ist nicht nur stockdunkel, und im Hintergrund hört man nur Donner und ganz merkwürdige Geräusche: Die zwei müssen auch durch ein Spinnennetz, sprich zig gespannte Seile bei Schwarzlicht überwinden, und immer wieder passiert etwas Unerwartetes.

„Hier herrscht echte Halloween-Atmosphäre“

Sei es eine Hand, die von unten nach den Beinen greift, ohne das man irgendwen zu Gesicht bekommt, oder plötzlich scheppert etwas hinter den Kids zu Boden, während die beiden von vorne durch ein grelles Licht geblendet werden. „Das ist unheimlich“, hört man den Großen schreien, während der jüngere, wohl ebenfalls vor Angst laut grölend, vorweg geht.

„Hier herrscht echte Halloween-Horror-Atmosphäre“, grinst Marcel Janßen, bevor er kurz seine schreckliche Maske und die dazu passenden Messer-Handschuhe beiseite legt. Der Erzieher, der im Jugendcafé fest angestellt ist, hatte die Idee für den Grusel-Tag. Und die Jugendlichen sind begeistert.

Labyrinth an mehreren Tagen geplant

Und auch das Juca-Team, bestehend aus Kai Sterbenk, Petra Linßen und den Praktikantinnen Jenny und Anne sowie „Bufdi“ Lasse Kaal hat Spaß – und wird für den Grusel-Nachmittag durch tatkräftige Gäste unterstützt. Noah Singendonk, Tilo Kaal und Karsten Mölder bemühen sich nach Leibeskräften ebenfalls, den jungen Besuchern das Fürchten zu lehren.

„Leider können wir das Grusel-Labyrinth nur heute anbieten“, bedauert Marcel Janßen. Im nächsten Jahr wolle man es gerne zwei, drei Tage ins Ferien-Programm einbinden. Immerhin hat alleine der Aufbau der Bauzäune, Zelte und der Aufwand für die aufwendige Technik ganze zwei Tage gedauert. Auf ihre Kosten kommen die Kids aber auch so in diesen Tagen.

Disney-Filme und Comedian Nizar aus Köln

Am Montag etwa geht’s mit rund 50 Teilnehmern zum Freizeitpark De Efteling in den Niederlanden, Dienstag folgt ein Film-Marathon. Der wird in der Mensa sicher viele Jugendliche anlocken. „Von 15 bis 18 Uhr laufen Disney-Filme, von 18 bis 22 Uhr Superhelden-Movies“, kündigt Marcel Janßen schon mal an. Da kann jeder kommen, und es gibt Popcorn.

Am letzten Samstag in den Herbstferien wird übrigens gefeiert. „Da wird das Jugendcafé 21 Jahre alt“, sagt der 25-Jährige. Mit dabei: der Comedian Nizar aus Köln und ein Techno-DJ. Einlass ist dann um 18.30 Uhr, los geht’s um 19.30 Uhr in der Mensa. Karten kosten im Vorverkauf fünf Euro, an der Abendkasse sieben Euro. „Die Nebelmaschine stellt wieder Tim Meyer von Soundtac Event kostenlos zur Verfügung“, freut sich Marcel Janßen über die Hilfe.

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