Feuerwehr

Löschzug Isselburg freut sich über sechs neue Blauröcke

Auch Bürgermeister Michael Carbanje (r.) schaute bei der Versammlung des Löschzuges Isselburg vorbei.

Auch Bürgermeister Michael Carbanje (r.) schaute bei der Versammlung des Löschzuges Isselburg vorbei.

Foto: Christian Creon / FUNKE Foto Services

Isselburg.  Der Löschzug Isselburg ist weiter auf Wachstumskurs. Sechs neue Kameraden wurden 2019 begrüßt. Und ein Feuerwehrmann besonders geehrt.

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Das sind doch mal gute Nachrichten: Der Löschzug Isselburg ist auf Wachstumskurs. Im Jahr 2018/2019 hat sich nämlich die positive Entwicklung der Mitgliederzahlen weiter fortgesetzt.

Nachdem bereits im Laufe der vergangenen beiden Jahre jeweils fünf neue Mitglieder begrüßt werden konnten, sind in diesem Jahr sogar sechs neue Kameraden zum Löschzug zugestoßen. Das wurde nun auf der jüngsten Versammlung der Blauröcke berichtet.

42 aktive Kameraden im Löschzug Isselburg

Dem erfreulichen Zuwachs gegenüber stehen lediglich zwei Austritte aus privaten bzw. beruflichen Gründen. Aktuell besteht der Löschzug Isselburg somit aus 42 aktiven Kameraden, fünf Alterskameraden und zehn Jugendfeuerwehrmännern.

Und diese hatten im Berichtszeitraum wieder allerhand zu tun. Zu insgesamt 43 Einsätzen wurde der Löschzug Isselburg der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. So gab es zwölf Brandeinsätze, wie zum Beispiel „Feuer Menschenleben in Gefahr“ oder „Dachstuhlbrand“. 31 Einsätze gab es im Bereich der technischen Hilfeleistung, die sich in fünf Unwettereinsätze, vier Ölspuren, 13 Verkehrsunfälle und neun sonstige Hilfeleistungen aufteilten.

Weniger Vegetationsbrände

Trotz der anhaltenden Trockenheit wurde der Löschzug im Vergleich zum vergangenen Jahr zu verhältnismäßig wenigen Vegetationsbränden gerufen. Besonders in Erinnerung bei den Einsätzen ist den Blauröcken etwa der Industriebrand eines Entsorgungsunternehmens in Heelden.

Schon beim Eintreffen brannte die Halle im hinteren Bereich bereits in voller Ausdehnung. Im Einsatz waren ca. 130 Einsatzkräfte vor Ort, welcher erst am nächsten Morgen beendet werden konnte.

Mehr als 25 Dienstabende absolviert

Insgesamt wurden von den Feuerwehrkameraden mehr als 25 Dienstabende mit mehr als 120 Übungsstunden in theoretischer und praktischer Unterrichtsform absolviert. Die Zugübung des Löschzuges wurde etwa am Bauhof Isselburg absolviert. Der Löschzug Isselburg besichtigt zudem jährlich Gewerbeobjekte im Stadtgebiet, um im Ernstfall die Gegebenheiten vor Ort besser zu kennen.

In diesem Jahr stand die Isselburger Hütte auf dem Dienstplan. Jürgen Großkopf, Leiter der Instandhaltung und Mitglied der Feuerwehr im Löschzug Anholt, gab dem Löschzug eine ausgiebige Führung durch die Hallen.

Viele Unfälle auf der Bundesstraße

Durch die Abschnitte der Autobahn A3 und der Bundesstraße B67 wird der Löschzug Isselburg zu vielen Verkehrsunfällen alarmiert. Um auf diese Szenarien besser vorbereitet zu sein, gab es für die Stadt Isselburg ein Intensivseminar zum Thema „Technische Hilfe“. Beginnend mit dem Theorie-Unterricht im Gerätehaus in Werth ging es dann weiter zum Firmengelände der Firma Strauch in Isselburg. Der Schwerpunkt lag dort auf „alternative Rettungsmöglichkeiten“. Es wurde an drei unterschiedlichen Fahrzeugen die Rettung von Menschen trainiert.

Aber die Wehr hat noch viel mehr unternommen. Unter anderem besuchten die Atemschutzgeräteträger die Teststrecke in Ahaus. Einige Kameraden des Löschzuges waren zusammen mit weiteren Kollegen aus Anholt und Werth in Münster. Am Außengelände des Instituts der Feuerwehr NRW konnten die Kameraden sehr realitätsnah üben. Zusätzlich nahmen mehrere Kameraden an einer Heißausbildung in der Trainingsbase Weeze teil.

Viele Aktionen mit den Kameraden

Auch im Isselburger Straßenkarneval waren die Kameraden standesgemäß mit einem eigenen Wagen vertreten. Am 1. Mai machten einige Kameraden eine Fahrradtour. Das zum fünften Mal ausgerichtete Biwak war ebenfalls wieder ein voller Erfolg.

Und wie in jedem Jahr wurden im Oktober die Hydranten im Stadtgebiet winterfest gemacht. Nicht nur Pflege und Reinigung der Hydranten wurde vorgenommen, sondern ebenfalls ein Funktionstest.

Feuerwehrmann des Jahres ausgezeichnet

Natürlich gab es auf der Versammlung auch Wahlen. Die Kameraden wählten Michael Brömmelhaus zum Kassierer, Frank Grünberger, Maximilian Wengert und Stefan Terörde zu Kassenprüfern und Nick Bertram zum Schriftführer. Eine schöne Tradition: Maximilian Wengert wurde zum Feuerwehrmann des Jahres ernannt. Marcel Kortstegge wurde zudem in den Vorstand gewählt.

Befördert wurden: Levin Bente und Niklas Hetkamp zum Feuerwehrmann; Marcel Kortstegge zum Hauptfeuerwehrmann und Christian Terhorst zum Oberbrandmeister.
Geehrt für treue Mitgliedschaft wurden Michael Bonnes und Michael Brömmelhaus für 35 Jahre
und Johannes „Hans“ Arndts für 50 Jahre.

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