Radverkehrskonzept

Mehr Stellplätze für Fahrräder sind in Emmerich gefragt

Der Bahnübergang Löwentor ist auch für Radfahrer eine nicht ungefährliche Angelegenheit.

Der Bahnübergang Löwentor ist auch für Radfahrer eine nicht ungefährliche Angelegenheit.

Foto: Terhorst

Emmerich.  Die Stadt Emmerich bekommt ein neues Fuß- und Radverkehrskonzept. Im Rahmen einer Radtour machten Bürger auf Missstände aufmerksam.

Mit der Fiets ging es am Wochenende für rund 20 Bürger, sowie Vertretern der Emmericher Stadtverwaltung und dem Hildener Planungsbüro Stadt Verkehr auf Tour. Sechs Kilometer lang war diese, angefahrene wurden verschiedene Punkte in der Emmericher Innenstadt.

Das Ziel des Ganzen: Im Rahmen der Planungsradtour durch Emmerich schauen, wo bei Radfahrern der Schuh drückt, um dann innerhalb eines neuen Radverkehrskonzepts Abhilfe zu schaffen. Wobei Stadtsprecher Tim Terhorst schon jetzt sagt: „Überall können wir leider nicht die Probleme lösen. Denn es bestehen an verschiedenen Stellen Abhängigkeiten von anderen Behörden.“

Auf die Planungen der Deutschen Bahn warten

Gemeint ist etwa die Deutsche Bahn. Denn natürlich machte die Radfahr-Gruppe etwa am Löwentor Halt. Die Verkehrssicherheit für verschiedenste Verkehrsteilnehmer wurde hier moniert, eben so die dortige Unterführung.

„Sicher ist hier die Situation nicht zufriedenstellend“, so Terhorst. Auch für die Stadt Emmerich. Doch ebenso wie am Bahnhofs-Komplex müssten die Stadt hier eben auf die Deutsche Bahn und ihre Planungen bezüglich der Betuwe-Linie warten.

Auch die Stadt ist unzufrieden

Genauer schaute sich die Rad-Gruppe auch den Übergang am Steintor an, ebenso den Bahnübergang auf der ‘s-Heerenberger Straße. Ebenfalls ein Punkt, der aus Sicht der Emmericher Radfahrer nicht gut gelöst ist: Die Ecke Seufzerallee und van-Gülpen-Straße.

„Die Lösung hier ist einfach nicht zufriedenstellend“, so Terhorst. Aber auch hier seien der Stadt die Hände gebunden. „Wir müssen erst schauen, was die Bahn hier für die dortige Unterführung plant.“

Ein Problem hat sich herauskristallisiert

Nicht nur am Bahnhof Emmerich, sondern generell auf Emmericher Stadtgebiet wird seitens der Fietser etwas vermisst. Nämlich Stellplätze für ihre Zweiräder. „Es hat sich für uns herauskristallisiert, dass hier etwas getan werden muss“, so Stadtsprecher Terhorst. Dies sei auch schon bei der Online-Umfrage unter den Emmericher Radfahrern deutlich geworden.

So werde sich sicher ein Teil des neuen Radverkehrskonzeptes für Emmerich mit potenziellen Stellflächen beschäftigen. Für die Stadt Emmerich sei die Tour „sehr wertvoll“ gewesen, so Terhorst. Der sich auch nochmal bei allen Bürgern bedankt, die sich Zeit für den Rundgang per pedes und auf den Drahteseln Zeit genommen haben.

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