Naturschutz

Naturtag in Rees zum Einfluss der Bienen auf die Ernährung

Viele Blumen und Bäume brauchen Bienen als Bestäuber. Ohne diese äußerst nützlichen Insekten würden beispielsweise an unseren Obstbäumen keine Früchte heranreifen.

Viele Blumen und Bäume brauchen Bienen als Bestäuber. Ohne diese äußerst nützlichen Insekten würden beispielsweise an unseren Obstbäumen keine Früchte heranreifen.

Foto: Ilja Höpping / FUNKE Foto Services

Rees.  Bienen liefern viel mehr als nur Honig. Schüler des Förderzentrums Grunewald, der Lindenschule Mehr und des Ogata Rees informierten sich.

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Bienen und andere Insekten übernehmen durch die Bestäubung von Pflanzen eine grundlegende Aufgabe für die Ernährung des Menschen. Rund ein Drittel der Nahrungsmittel, die wir Menschen zu uns nehmen, wachsen nur, weil sie von Bienen und anderen Insekten bestäubt werden. Honigbienen tragen Schätzungen zufolge zu 80 Prozent dieser Bestäubung bei.

Schüler des Förderzentrums Grunewald, der Lindenschule Mehr und der offenen Ganztagsschule Rees nahmen jetzt anlässlich des Welternährungstages an einer Stationenrallye im Natur- und Umweltbildungszentrum Wahrsmannshof am Reeser Meer teil. Zunächst ging es um die Frage, welche Lebensmittel und sonstigen Produkte (z.B. T-Shirts) sind abhängig von der Bestäubung durch Bienen. Dann wurden beim „Brutzellenspiel“ überdimensionale Brutröhren der Wildbienen gebaut.

Menschliche Bestäuber in China

Ein Film zeigte, wie „menschliche Bestäuber“ in China versuchen, die durch Pestizideinsatz verschwundenen Bienen zu ersetzen und zum Schluss konnten die Schüler aus Stoffresten und Bienenwachs umweltfreundliche Verpackungstücher als Ersatz für Plastikfolie herstellen. Die Teilnehmenden waren mit Begeisterung dabei und nahmen sich vor, im heimischen Wohnumfeld durch das Anbringen von Nisthilfen und eine blütenreiche, giftfreie Gartengestaltung etwas für die heimischen Wildbienen zu tun.

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