Petition

Online-Petition soll Schweine am Altenheim in Haldern retten

Eine Online-Petition soll verhindern, dass die Schweine und andere Tiere von St. Marien entfernt werden müssen. 

Eine Online-Petition soll verhindern, dass die Schweine und andere Tiere von St. Marien entfernt werden müssen. 

Foto: Privat

Rees.  Online-Petition soll verhindern, dass die Schweine am Altenheim St. Marien entfernt werden. Reeser Bürgermeister spricht derzeit mit Beteiligten.

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Mit einer Online-Petition, gerichtet an Bürgermeister Christoph Gerwers, wollen Bürger aus Rees und Haldern verhindern, dass die Schweine vom Altenheim St. Marien in Haldern wegen einer Beschwerde eines Anwohners entfernt werden müssen – und zwar spätestens bis zum 6. Dezember. Darüber hatte die NRZ in der Ausgabe vom 20. November berichtet.

Was mit den übrigen Tieren passieren soll, sei nach dem NRZ-Bericht noch unklar, womöglich müssten diese auch gehen, heißt es im Text der Online-Petition.

Tiere gehören zur Familie

„Diese Tiere sind für die Bewohner des Altenheims weitaus mehr als einfach nur Vieh. Sie gehören zur Familie und geben den alten Menschen Kraft und eine Aufgabe. Viele Familien besuchen gerne das Altenheim wegen der Tiere. Das wiederum fördert soziale Kontakte und Interaktionen“, schreibt Andreas Konst, Initiator der Petition aus Rees.

„Es kann nicht sein, dass einzelne Erwirken können, dass damit Schluss sein soll. Die Tiere gehören zum Altenheim, zu Haldern und zum ländlich geprägten Bild unseres Heimatdorfes“, begründet er die Einrichtung der Initiative.

Tiere werden seit Jahrzehnten gehalten

Seit Jahren, sogar Jahrzehnten, wurden im Altenheim immer unterschiedliche Tiere gehalten. Das dürfe und soll auch so bleiben, heißt es in der Petition.

Am Dienstagvormittag hatte die Petition schon innerhalb weniger Stunden über 1000 Unterstützer gefunden. Das Sammelziel liegt bei 5000.

Nach einer Lösung suchen

Auch wenn die Stadtverwaltung Rees nicht über den Verbleib oder Nicht-Verbleib der Tiere entscheiden kann, ist Bürgermeister Christoph Gerwers natürlich um Klärung der Sache bemüht. Er habe bereits Kontakt zum Geschäftsführer von St. Marien, Johannes Fockenberg, aufgenommen, so Gerwers gegenüber der NRZ. Auch zum Kreis besteht Kontakt.

„Momentan befindet man sich aber noch im Anhörungsprozess. Vielleicht kann man ja nachbessern, oder etwas ändern und so vielleicht eine Lösung finden“, so der Reeser Bürgermeister.

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