Kirchenfusion

Pfarrei St. Franziskus in Isselburg besteht seit fünf Jahren

In der St. Pankratius-Kirche wurde der Fusions-Gottesdienst gefeiert. Im Oktober wird hier auch das Franziskusfest zum fünfjährigen Bestehen gefeiert.

In der St. Pankratius-Kirche wurde der Fusions-Gottesdienst gefeiert. Im Oktober wird hier auch das Franziskusfest zum fünfjährigen Bestehen gefeiert.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Isselburg.  Die Pfarrei St. Franziskus wurde am 22. Juni 2014 offiziell gegründet. Im Oktober wird das Jubiläum mit einem Franziskusfest in Anholt gefeiert.

Glückwunsch St. Franziskus. Seit nunmehr fünf Jahren gibt es die Pfarrei. Am 22. Juni 2015 begann ein neues Isselburger Kirchen-Kapitel offiziell. Mit einem festlichen Gottesdienst feierten die Gläubigen aus Isselburg, Anholt, Werth und Schüttenstein die Fusion zur neuen Pfarrgemeinde St. Franziskus.

Nach einem intensiven und oft auch emotionalen Prozess des Zusammenwachsens aller Teilstandort wurde die Seelsorgeeinheit Isselburg zur Pfarrei St. Franziskus zusammengeführt.

Ein langjähriger Prozess

Unter dem Dach der neuen Gemeinde sind rund 6000 Katholiken zu Hause. Zusammengeführt wurden bekanntlich die Gemeinden St. Bartholomäus Isselburg, St. Peter und Paul Werth sowie St. Pankratius Anholt, die mit gut 2800 Gläubigen den größten Anteil der neuen Gemeinde ausmacht. Außerdem gehört das Rektorat Herzebocholt-Schüttenstein der Gemeinde an.

Durch die Errichtung der neuen Pfarrei haben die anderen Kirchengemeinden aufgehört zu existieren, sie haben aber ihre Kirchen und diese auch ihre Patrone und Namen behalten.

Neuer Namenspatron für die Pfarrei

Prozess der Zusammenwachsens der Pfarrei wurde schon mehrere Jahre zuvor angestoßen. Im Januar 2014 wurde dann ein wichtiges Geheimnis gelüftet. Nämlich der Name der neuen Isselburger Fusionsgemeinde. Bischof Felix Genn hatte damals dem Wunsch der vier Gemeinden in der Seelsorgeeinheit entsprochen und für die neue Pfarrei den Namenspatron bestätigt.

Die Fusion wurde 2014 gar mit einer großen Festwoche gefeiert. Über viele Wochen hatte sich das Orga-Team, das aus der Pastoralreferentin Ilka Schmeing, Günter Rösen, Maria Schmeink, Karla Neinhüs, Maria Nehling, Pastor Klaus Winkel und Dr. Heinrich Stoverink bestand, regelmäßig getroffen, um die viele Ideen zu einem Programm zusammen zu puzzeln. Neben der eigentlichen Festmesse am 22. Juni gab es etwa auch ein Gastspiel von Martin Buchholz.

Kaum Widerstände gegeben

Weihbischof Christoph Hegge war zur Festmesse nach Isselburg gekommen. Nachdem er die Kirchenbücher der vier Gemeinden St. Pankratius Anholt, St. Bartholomäus Isselburg, St. Peter und Paul Werth sowie Dreifaltigkeit Schüttenstein geschlossen hatte, öffnete er die neuen Kirchenbücher für die Großpfarrei St. Franziskus.

Widerstände gegen die Fusion hat es im Vorfeld eigentlich kaum gegeben. Einige Gemeindemitglieder haben anfangs lediglich Vorbehalte geäußert, dass die einzelne Gemeinde aufgrund der nun großen Pfarrei möglicherweise hintenan stehen könnte. „Diese Sorge ist aber durch viele Gespräche und dem Engagement des gesamten Teams bei den Skeptikern gewichen“, erklärte seinerzeit Ilka Schmeing vom Pastoralteam.

Geburtstag wird gefeiert

Nach der Fusion gab es im Übrigen 2014 gleich eine Premiere für die Pfarrei. Denn im November 2014 wurde der erste Pfarreirat gewählt. Mittlerweile agiert schon der zweite, gewählte Pfarreirat.

Fünf Jahre St. Franziskus? „Das ist ein Grund zu feiern“, finden die Verantwortlichen in der Pfarrei. Und so ist jetzt bereits klar, dass am Donnerstag, 3. Oktober, das Franziskusfest in Anholt gefeiert wird. Beginnen wird der Tag um 10 Uhr mit einem gemeinsamen Gebet. Dann gibt es Aktionen. Um 12.30 Uhr ist eine Messfeier geplant und ab 13.30 Uhr ein gemeinsames Mittagessen.

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