Krankenhaus

Pro homine trennt sich von Dr. Dieter Morlock

Unter anderem das Emmericher Spital gehört zur pro homine.

Unter anderem das Emmericher Spital gehört zur pro homine.

Foto: Thorsten Lindekamp

Emmerich/Rees.   Dr. Dieter Morlock und die pro homine gehen getrennte Wege. Als ein Grund werden Meinungsverschiedenheiten genannt. Nachfolge bereits benannt.

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Dr. Dieter Morlock und die pro homine – zuständig für die Krankenhäuser und Senioreneinrichtungen in Emmerich, Rees und Wesel – gehen getrennte Wege.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der pro homine, Pfarrer Stefan Sühling, erklärte zu dieser überraschenden Maßnahme, dass grundsätzliche Meinungsverschiedenheiten zwischen Geschäftsführer und Aufsichtsrat über die strategische Ausrichtung der zur pro homine gehörenden Krankenhäuser diesen Schritt unumgänglich gemacht hätten. Die großen Herausforderungen, die auf die gesamte Krankenhauslandschaft in NRW in den nächsten Jahren zukommen werden, würden ein geschlossenes und kraftvolles Vorgehen von Geschäftsführung und Aufsichtsrat zusammen mit allen Beschäftigten fordern. Unterschiedliche Auffassungen zwischen Geschäftsführung und Aufsichtsrat über die dazu notwendigen Weichenstellungen hätten jetzt zu der Trennung von Dr. Dieter Morlock geführt. 18 Monate hatte dieser die Geschäftsführung inne. In diese Zeit fallen etwa die Schließung der Geburtenstation am Emmericher Spital.

Ein neuer Geschäftsführer ist bereits gefunden. Der Aufsichtsrat hat der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den aus dem Ruhrgebiet stammenden Diplom-Kaufmann Johannes Hartmann zum Geschäftsführer zu berufen. Johannes Hartmann ist 64 Jahre alt, studierter Diplom-Kaufmann und blickt auf über 30 Jahre Geschäftsführererfahrung an großen Krankenhäusern in Oberhausen, Essen und Mülheim an der Ruhr zurück.

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