Verkehrsunfall

Rees: Verkehrsunfall auf der B 67 mit einem Schwerverletzten

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Die Polizei musste am Donnerstag zeitweise die B 67 sperren.

Die Polizei musste am Donnerstag zeitweise die B 67 sperren.

Foto: Friso Gentsch / dpa

Rees/Isselburg.  Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich auf der B 67. Ein Isselburger übersah ein Rangiermanöver und fuhr auf. Er verletzte sich schwer.

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am vergangenen Donnerstag um 14.55 Uhr auf der B 67 zwischen Heelden und Empel.

Ein 24-jähriger Mann aus Isselburg befuhr in seinem VW Amarok die Reeser Landstraße (B 67) in Richtung Rees. Zirka 60 Meter vor der Einmündung Schwarze Furth bemerkte er zu spät, dass ein 19-jähriger Reeser seinen Kia Picanto angehalten hatte, um dem Lkw eines 52-jährigen Bocholters das Rangieren zu ermöglichen.

Er kollidierte zunächst mit dem Heck des Kias und prallte anschließend gegen das Heck des Lkw, der bereits auf der Gegenfahrbahn stand.

Isselburger wurde schwer verletzt

Ein 53-jähriger Reeser, der als Einweiser des Lkw fungierte und auf der Fahrbahn stand, blieb ebenso wie der Fahrer des Kias unverletzt. Der 24-jährige Isselburger verletzte sich schwer. Der Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt. Bis auf den Lkw waren alle Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Da es zu einem größeren Ölaustritt kam, der sich durch starken Regen über gut 100 Meter der Bundesstraße B67 verteilte, musste eine Spezialreinigungsfirma aus Viersen hinzugezogen werden. Diese reinigte die Fahrbahn mit einem speziellen Reinigungsfahrzeug. Außerdem musste die Einsatzstelle zwecks Unfallaufnahmen durch die Polizei ausgeleuchtet werden. Die Reeser Landstraße war zwischenzeitlich komplett gesperrt.

Weiterer Unfall an der Bahnüberführung

Im Verlauf des ersten Einsatzes kam es zu einem weiteren Unfall in Höhe Bahnüberführung B67 in Empel. Hier war durch den Rückstau ein PKW auf einen LKW aufgefahren. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr teilten sich auf, um beide Einsatzstellen betreuen zu können. Es wurde auch diese Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr gesichert, die verletzte Person bis zum Eintreffen eines weiteren Rettungswagens versorgt und die Batterie abgeklemmt. Insgesamt waren die Einsatzkräfte fünf Stunden im Einsatz.

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