Glasfaser

Schnelleres Internet für 250 Haushalte in Elten möglich

Jens Bartel (v.l.), Janita Karpohl, Peter Hinze, Frank Neiling und Albert Jansen freuen sich, dass in Elten die weißen Flecke in Sachen schnelles Internet nun bald Geschichte sind.

Jens Bartel (v.l.), Janita Karpohl, Peter Hinze, Frank Neiling und Albert Jansen freuen sich, dass in Elten die weißen Flecke in Sachen schnelles Internet nun bald Geschichte sind.

Foto: Terbrüggen

Elten.  Dank Fördermittel des Landes und der Stadt wird die Telekom in Elten rund 250 Haushalte mit Glasfaser versorgen. Wenn diese denn auch wollen.

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„Die weißen Flecken, bald sind sie weg“, sagt Peter Hinze. Der Emmericher Bürgermeister freut sich, dass ein fast zwei Jahre andauernder Vorbereitungs-Prozess sein Ende findet. Denn bis Sommer 2021 sollen in Elten die so genannten weißen Flecken in Sachen schnelles Internet von der Landkarte verschwinden.

„Elten ist, was das schnelle Internet angeht, noch in vielen Bereichen unterversorgt“, so Hinze. Dazu zählen sicherlich einige Gehöfte im Außenbereich des Ortes, aber auch einige Anschlüsse im inneren Bereich des Silberdorfes.

Gewerbe und Bauern warten schon

Der Bürgermeister weiß: Schnelles Internet ist wichtig. „Zum Beispiel für das Gewerbe, aber auch für die Bauern, die wichtige Daten übermitteln wollen“. Auch bieten immer mehr Firmen die Möglichkeit der Telearbeit an. Doch wenn eben die Internetgeschwindigkeit daheim nicht stimme, könnten die Arbeitnehmer das nicht nutzen, so Hinze.

Er ist froh, dass die Telekom nun den Ausbau mit Glasfaser in Elten übernimmt. Damit dies für die Telekom auch wirtschaftlich ist, muss ein Wirtschaftlichkeitsdefizit ausgeglichen werden. 2,4 Millionen Euro beträgt dieses. 90 Prozent der Summe wird durch ein Programm des Landes NRW gefördert, die restlichen zehn Prozent werden durch die Stadt Emmerich finanziert. „Für Elten“, so Peter Hinze, „ist das ein wichtiger Schritt“.

250 Haushalte können profitieren

Und dieser kann nun starten. Zumindest für alle, die einen solchen schnellen Anschluss wollen, wie Frank Neiling von der Telekom erklärt. Rund 250 Haushalte gehören zu dem mit schnellen Internet unterversorgten Teil Eltens. Bis ins Haus rein, legt die Telekom im Rahmen dieses Ausbauprojektes die Glasfaser.

„Die Tiefbauarbeiten dazu werden im kommenden Frühjahr starten“, so Neiling. Etwa 9,5 Kilometer der Glasfaser werden dabei sogar oberirdisch verlegt. Hinzu kommen noch einmal 20 Kilometer Glasfaser-Kabel, die mittels Tiefbauarbeiten verarbeitet werden.

Informationsveranstaltung in Planung

Eltens Ortsvorsteher Albert Jansen weiß, dass viele der noch unterversorgten Haushalte im Dorf darauf warten. Mit ihm und auch der Stadt Emmerich, sowie der Telekom ist daher auch eine Informationsveranstaltung (der genaue Termin wird noch bekannt gegeben) geplant, um das genaue Prozedere zu erläutern.

Denn: Damit Glasfaser, das für das schnelle Internet so wichtig ist, auch bis ins Haus gelegt wird, müssen die Hauseigentümer der Telekom eine Nutzungsgenehmigung erteilen. Mit dieser sind keinerlei Kosten verbunden. Und es sei auch nicht notwendig, dass ein Internet-Paket bei der Telekom gebucht wird. Was aber natürlich möglich sei, so Neiling.

Kostenfrei Zugang legen lassen

Kostenfrei können sich also Interessierte dank der Förderung des Landes und der Unterstützung der Stadt Emmerich Glasfaser legen lassen. Wichtig: Berechtigt dazu sind aber nur einige Haushalte, die eben in das Gebiet des Förderprojektes fallen. Wer sich erst nach Verlegung der Leitungen entschließt, muss mit hohen Kosten rechnen.

Momentan sieht der Zeitplan so aus, dass Anfang nächsten Jahres eine Info-Veranstaltung stattfinden wird. Bereits jetzt sollen Hauseigentümer, denen nun ein Glasfaser-Anschluss zusteht, angeschrieben werden.

Im Frühjahr 2020 sollen die Tiefbauarbeiten beginnen. Gearbeitet wird in zwei Clustern. Wichtig: Bis spätestens Frühjahr 2021 sollen die Haushalte angeschlossen sein. Dass kann auch schon vorher sukzessive geschehen.

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