Kirche

St. Franziskus Isselburg bekommt Pfarreirat

Foto: NRZ

Isselburg.   Gremium der katholischen Kirche in Isselburg wird ein Jahr später als üblich gewählt. Grund ist die Fusion von Juni diesen Jahres. Die Wahl von zwölf Personen erfolgt am 8. und 9. November für eine Dauer von drei Jahren.

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Für die rund 6000 Katholiken aus Isselburg, Anholt, Werth und Herzebocholt gibt es am 8. und 9. November eine kleine Premiere. Sie sind erstmals dazu aufgerufen, einen Pfarreirat zu wählen. Neu ist das Gremium allerdings nicht: Denn der Pfarreirat ist letztlich nichts anderes als das Nachfolgegremium des derzeitigen Seelsorgerates, der in den vergangenen Jahren die Pastorale mitgestaltet hat. Durch die Fusion im Juni zur Pfarrei St. Franziskus Isselburg hat sich nun eben auch der Name geändert. Zudem wird ein Jahr später als üblich über die Zusammensetzung entschieden.

„Der Pfarreirat wird nun für drei Jahre gewählt, um dann wieder in den normalen vierjährigen Wahlturnus des Bistums Münster zu gelangen“, schreibt Pfarrer Klaus Winkel in einem Schreiben an die Mitglieder von St. Franziskus. Zwölf Personen werden künftig dem neuen Pfarreirat angehören. „Wir suchen noch Kandidaten, die sich zur Verfügung stellen“, so Winkel. Der Pfarreirat hat die Aufgabe, gemeinsam mit dem Leitenden Pfarrer und dem Pastoralteam das pastorale Wirken entsprechend der Herausforderungen in der Pfarrei so zu entwickeln und zu gestalten, dass die Kirche in den Lebensräumen und Lebenswelten der Menschen präsent ist.

Konkrete Aufgaben

Zu den weiteren konkreten Aufgaben zählen unter anderem die Mitverantwortung für die Gestaltung der Gottesdienste, für die Vorbereitung zum Beispiel auf Ehe, Taufe, Kommunion und Firmung, für die Zusammenarbeit mit der Schule, für das Engagement für Menschen in wirtschaftlicher und sozialer Not, für die Anliegen der Weltkirche, für den ökumenischen und interreligiösen Dialog sowie für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung.

Jedes Mitglied der Pfarrei ist zur Wahl aufgerufen. Es gibt einen gemeinsamen Stimmzettel für alle Wahllokale. Jedes Mitglied der Pfarrei darf von diesem Stimmzettel zwölf Kandidaten wählen. Wo gewählt wird, ist dabei egal. Unabhängig vom Wohnort dürfen die Katholiken in jedem der vier Wahllokale ihre Stimme einmal abgeben. natürlich ist auch eine Briefwahl möglich. Die Briefwahlunterlagen sind vom 27. Oktober bis 5. November im Pfarrbüro in Anholt erhältlich. Wer am 8. oder 9. November in einem der Wahllokale wählen gehen möchte, kann dies auf jeden Fall vor oder nach den Messfeiern tun. Wann genau die Wahllokale geöffnet sind, wird die Pfarrei St. Franziskus noch mitteilen.

Übrigens: Der momentan noch amtierende Pfarreirat hat beschlossen für die vier Gemeindeteile eigene „Gemeindeausschüsse“ zu gründen. Zu diesem Gemeindeausschuss sollen je ein Mitglied des Seelsorgeteams, mindestens ein Mitglied des Pfarreirates und dann weitere Personen der jeweiligen Gemeinde gehören. Aufgabe der vier Gemeindeausschüsse soll zunächst sein, die Belange der einzelnen Gemeindeteile im Blick zu haben und im Pfarreirat zu vertreten.


INFORMATION:
Im Pfarrbüro Anholt liegt das Wählerverzeichnis noch bis zum 17. Oktober aus. Dieses kann Mo., Do. und Fr. von 9 bis 11.30 Uhr und Do. und Fr. von 14.30 bis 16.30 Uhr eingesehen werden.
Widersprüche können beim Wahlausschuss bis zum 17. Oktober eingereicht werden

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