Rees

Unterarm eines Bäckerei-Mitarbeiters gerät in Teigpresse

 Sicherheitshalber wurde der Rettungshubschrauber geordert.

 Sicherheitshalber wurde der Rettungshubschrauber geordert.

Foto: Feuerwehr Rees

Millingen.  Der Unterarm eines Mitarbeiters einer Bäckerei in Rees-Millingen war in einer Teigpresse eingeklemmt. Die Feuerwehr löste das Gerät hydraulisch.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Ein tragischer Unfall ereignete sich am Mittwoch in der Backstube der Bäckerei Tenbült. Dazu wurden gegen 8.30 Uhr die Löschzüge Millingen und Bienen, sowie der Rettungsdienst des Kreises Kleve alarmiert. Der Unterarm eines 37-jährigen Mitarbeiters in der Bäckerei wurde bei Säuberungsarbeiten mit seinem Unterarm in einer Teigpresse eingeklemmt.

Da die Feuerwehr zuerst an der Einsatzstelle eintraf, wurde sofort mit der Betreuung und medizinischen Erstversorgung des Patienten durch die Feuerwehr begonnen. Zeitgleich wurden Sicherungsmaßnahmen an der Teigmaschine durchgeführt, damit diese sich nicht weiter schließt oder bewegt.

Sicherheitshalber wurde der Rettungshubschrauber bestellt

Nach Eintreffen des Rettungsdienstes und des Notarztes wurde in enger Abstimmung zwischen Notarzt und Feuerwehr die Rettung eingeleitet. Da die Maschine sich trotz des Lösens von verschiedenen Bauteilen nicht weit genug händisch öffnen ließ, wurde unter Hilfe eines hydraulischen Spreizers der Feuerwehr diese Stück für Stück aufgespreizt.

Der Patient konnte nun dem Rettungsdienst übergeben werden. Da der Patient sich schwere Verletzungen zugezogen hatte, entschied der Rettungsdienst den Rettungshubschrauber Christoph 8 aus Dortmund anfliegen zu lassen.

Löschzug sicherte die Landestelle ab

Diesen wollte man zuerst auf der Hauptstraße landen lassen, entschied sich aber wegen der dortigen Bäume dafür, ihn auf dem Schulhof der Grundschule landen zu lassen.

Zur Absicherung des Landeplatzes für den Hubschrauber, wurde der Löschzug Bienen eingesetzt. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Die Löschzüge und weiteren Rettungskräfte waren gut anderthalb Stunden im Einsatz. Schließlich wurde der Verletzte nach Entscheidung des Notarztes nicht mit dem Hubschrauber sondern mit dem Rettungswagen in die Unfallklinik nach Duisburg gefahren.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben