Oktoberfest

1700 Besucher feiern Gevelsberger Oktoberfest

O’zapft is – die Besucher des Gevelsberger Oktoberfestes lassen es sich sichtlich gut gehen.

O’zapft is – die Besucher des Gevelsberger Oktoberfestes lassen es sich sichtlich gut gehen.

Foto: Jens Pommerenke / AirPictures.de

Gevelsberg.  Nach dem Oktoberfest in Gevelsberg ziehen die Veranstalter ein positives Fazit. Neuerungen wurden in diesem Jahr gut angenommen.

700 Besucher am Freitag, gute 1000 am Samstag – die Veranstalter des Gevelsberger Oktoberfests ziehen am Sonntagmittag ein positives Fazit. „Wir sind mit beiden Abenden rundum zufrieden“, freut sich Bernd Wielga vom Förderverein des FSV Gevelsberg. Der Samstag war schon Ende Januar komplett ausverkauft (wir berichteten). Nun feierten die Gäste im Stadion Stefansbachtal für einen guten Zweck, stilecht mit Lederhose und Dirndl im 1000 Quadratmeter großen Festzelt. Die für dieses Jahr geplanten Neuerungen scheinen gut angekommen zu sein.

Verpflegung aus Gevelsberg

Auf den Tischen reihen sich die Biergläser aneinander, zwischendurch immer wieder unterbrochen von hölzernen Brezel-Ständern. Draußen ist es noch hell, die Sitzbänke entsprechend voll. Zu späterer Stunde kehrt sich dieses Verhältnis um. Die Tanzfläche füllt sich. Getanzt wird in diesem Jahr erstmalig zur Musik der Münchener Band „Gaudiblosn“. Die bringt seit Jahren schon die Festzelte des originalen Oktoberfests zum Kochen. Auch in Gevelsberg weiß die Gruppe zu begeistern. „Aus meiner Sicht ist das gut gelaufen“, sagt Bernd Wielga. Auch wenn er durchaus unterschiedliche Meinungen gehört habe. „Wenn eine Band aus dem Süden zu uns in den Norden kommt, muss man sich halt erstmal ein wenig aneinander gewöhnen“, sagt Wielga. Das Repertoire der „Gaudiblosn“ erstreckt sich querbeet von Partykrachern über Top-10-Hits bis hin zur Galamusik für Firmenfeiern. Die vergangenen Male zuvor feierten die Gevelsberger ihr Oktoberfest mit der Band „Die Schlawiner“.

„Nach drei hervorragenden Jahren mit den Schlawinern ist es nun Zeit für etwas Neues“, kündigte Roberto Buchholz, 1. Vorsitzender des FSV Gevelsberg, aber bereits im Vorfeld der Veranstaltung an.

Auch in Sachen Verköstigung ist der Wechsel in diesem Jahr gelungen. Die liegt nämlich zum ersten Mal in der Verantwortung eines Gevelsbergers. Martin Wicik, der sich in der Stadt einen Namen als Caterer gemacht hat und unter anderem den Winterwald an der Mittelstraße betreibt, kümmert sich neben den Brezeln auch um Landjäger, Butter und kleine Schnitzelchen.

Dazu gibt es Haxen, Braten im Brötchen und Currywurst mit Pommes. „Das ist allgemein gut angekommen“, weiß Bernd Wielga. „Wir sind froh, dass wir in Gevelsberg einen Caterer haben, der das kann.“ Beschwerden von Anwohnern habe es keine gegeben. „An beiden Tagen hatten wir keine Polizei da wegen Ruhestörung“, so Wielga. „Gaudiblosn“ hätten jeweils bis 23 Uhr gespielt, danach sei noch eine halbe Stunde Musik vom Band gelaufen.

Acht Tage für Auf- und Abbau

„Wir haben uns ja schon mal mit den Anwohnern zusammengesetzt und haben vor der Veranstaltung auch ein Meeting mit der Stadt“, erklärt Wielga weiter und betont: „Wir halten uns an die Auflagen.“

Insgesamt 120 ehrenamtliche Helfer kümmern sich an beiden Abenden des Gevelsberger Oktoberfests darum, dass alles gut läuft. Für Auf- und Abbau ist das Stadion ganze acht Tage – also noch bis Dienstag – für den Trainings- und Spielbetrieb gesperrt. Alles in allem aber ein Aufwand, der die Veranstalter keineswegs abschreckt.

„Nach dem Fest ist vor dem Fest“, sagt Bernd Wielga und lacht. Er kündigt an, dass das Oktoberfest auch im kommenden Jahr wieder stattfinden wird. Als Termin ist das dritte Wochenende im September angedacht, vorbehaltlich möglicher anderer Termine der Stadt. Gefeiert werden soll dann wieder im Stadion Stefansbachtal.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben