Ennepetaler Heimatbrief

30 Autoren schreiben Geschichte

Geschichtsschreiber: Die Autoren präsentierten die neue Ausgabe des Ennepetaler Heimatbriefs im Industriemuseum an der Neustraße.

Geschichtsschreiber: Die Autoren präsentierten die neue Ausgabe des Ennepetaler Heimatbriefs im Industriemuseum an der Neustraße.

Foto: WP

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Ennepetal. Was als „kleines“ Heftchen begann, ist mittlerweile zu einem umfassenden zeitgeschichtlichen Archiv geworden. Eine einzigartige Schriftenreihe, die das komplette Geschehen in der Stadt seit Jahrzehnten im Blick hat. Seit Anfang der 60er Jahre wird der Ennepetaler Heimatbrief jährlich veröffentlicht, seit wenigen Tagen ist nun das aktuelle Exemplar zu haben und beschäftigt sich mit all den Dingen, die 2013 passiert sind.

Werk umfasst 100 Seiten

Nicht nur den Stadtteilen sind einzelne Kapitel gewidmet, auch die Vereine, alle Sportereignisse, gesellschaftliche Anlässe und besondere Momente haben Platz in dem Heimatbrief. Fast 30 Autoren sind diesmal an dem Werk beteiligt. Für Stephan Langhard, den Geschäftsführer des Heimatbundes, der für die Herausgabe des Heimatbriefes verantwortlich ist, kam dabei „eine tolle Broschüre heraus, die das Stadtgeschehen wiedergibt“. Im nächsten Jahr müsse der Umfang jedoch wieder etwas herunter gefahren werden. 100 Seiten umfasst das Werk, fast 20 Seiten mehr als im Vorjahr. „Jede Geschichte und jedes Detail ist es zwar wert“, betont er, doch aus finanzieller Sicht müsse der Heimatbrief wieder etwas dünner werden. Schließlich finanziere sich der Druck über Spenden und durch Anzeigen von Werbekunden. In diesem Jahr sei das nicht kostendeckend gelungen.

Gelungen ist dafür der Themenmix. Neben den Berichten aus Altenvoerde, Büttenberg, Hasperbach, Milspe, Oberbauer, Rüggeberg und Voerde, habe auch die Wirtschaftsreihe wieder eine spannende Fortsetzung erhalten. Nach Dorma, Alanod, Febi ist nun Bilstein an der Reihe. „Auch die plattdeutschen Beiträge von Friedel Hillner und Helga Busse beleben die Themensammlung“, sagt Langhard.

Besonders lesenswert sei für ihn der Feuerwehrbericht über den Hochwassereinsatz im Juni in Neu-Darchau. „Der hat einem ganz besondere Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr gegeben, die man sonst nicht so hat.“ Geschrieben ist der Text aus Sicht der eingesetzten Gruppenführer Hauptbrandmeister Thomas Koch, Löschzug Milspe-Altenvoerde, und Stadtbrandinspektor Timo Schemmann, Löschgruppe Külchen.

660 Ex-Ennepetaler warten darauf

Der 52. Heimatbrief wird jetzt an etwa 660 ehemalige Ennepetaler, die mittlerweile in ganz Deutschland verteilt leben, aber noch wissen wollen, was in ihrer alten Heimat los ist. Über 100 sind über die ganze Welt verstreut. Unter ihnen auch Wilhelm Wiggenhagens Schwester, wie der Bürgermeister verrät. Sie wohne in der Nähe von Sidney „und wartet schon auf diese besondere Post aus Ennepetal.“

INFO:

Insgesamt wurden 2000 ­Exemplare gedruckt. Wer einen Heimatbrief haben möchte, kann ihn im Foyer des Rathauses an der Information, in der Stadtbücherei oder im Stadtarchiv kaufen.

Der Heimatbrief 2013 ist für eine Schutzgebühr von 3 Euro zu haben.

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