Mehrgenerationenhaus

30 verschiedene Workshops mit 250 Plätzen in Ennepetal

Auch auf dem 10. Internationalen Frauentag im Mehrgenerationenhaus wurden wieder zahlreiche Workshops angeboten. Dazu gehörte auch der fachgerechte Umgang mit Lötkolben und Seitenschneider.

Foto: Angelika Trapp

Auch auf dem 10. Internationalen Frauentag im Mehrgenerationenhaus wurden wieder zahlreiche Workshops angeboten. Dazu gehörte auch der fachgerechte Umgang mit Lötkolben und Seitenschneider.

Ennepetal.   Der 10. Frauen-und Mädchentag lockte Jung und Alt ins Haus Ennepetal. Es wurden zahlreiche Aktionen und Workshops für die Gäste angeboten.

Im Rahmen des Internationalen Frauentages fand am Samstag im Mehrgenerationenhaus (MGH) der 10. Frauen- und Mädchentag statt, zu dem alle Generationen willkommen waren.

Es wurden wieder zahlreiche Aktionen und Workshops angeboten. Die Teilnehmerinnen konnten Kräutersalze und Pralinen herstellen sowie Hip-Hop und Cajon-Trommeln ausprobieren. Beim Workshop „Mit Mut gegen blöde Anmache“ gab es Informationen zum Thema bedrohliche Situationen und Gewalt sowie praktische Tipps zur Selbstbehauptung.

Angebote für jeden Geschmack

Oben und unten – überall wimmelte es von kleinen und großen Leuten. Das Angebot war vielfältig: Cupcakes, Sport für (Wieder-)Einsteigerinnen, Lichterketten, Papierschneeflocken aus Brottüten, Filzen, Lesezeichen, Kreatives aus Buchseiten, natürliche Seife und Badekugeln herstellen, bunte Hüte basteln, Osterkarten und Girlanden gestalten. Wer wollte, konnte auch Bingo spielen und im „Escape Room“ mussten verschiedene Aufgaben gelöst werden, um wieder aus dem Raum herauszukommen. Etwa 30 verschiedene Workshops mit 250 Plätzen gab es. Daneben lockten zahlreiche offene Angebote zum Mitmachen.

Bürgermeisterin Imke Heymann sprach zu Beginn ein Grußwort. Sie dankte den Organisatorinnen um Sabrina Kisker. Weit über 100 Teilnehmerinnen hatten sich im Vorfeld angemeldet. „Ich wünsche, dass alle einen tollen Tag erleben: Mädchen, Mütter, Omas“, so Heymann. Ebenso begrüßten die Gleichstellungsbeauftragte Sabine Hofmann, die auch Worte zum Frauentag sprach, sowie Sabrina Kisker die Gäste.

Die Besucherinnen wurden einmal mehr animiert, viel Neues auszuprobieren. Im Café saßen Mädchen und Frauen bei belegten Brötchen, Tomatensuppe und Spinatauflauf sowie Waffeln, gebacken von den AWo-Frauen, beieinander. Dort durften auch Jungen und Männer Platz nehmen. „Nächstes Jahr verkleide ich mich als Frau, das ist ja wunderbar hier“, lachte Bernd Stübing, der die Enkelkinder „bis zur Tür“ gebracht hatte.

Pralinen-Werkstatt

Eine flotte Mädchengruppe werkelte in der Küche, um Bounty-Pralinen und Wiener Schokoladenkugeln herzustellen. Lisa (8) meinte: „Die bringe ich Papa mit.“ Leana (10) und Lea (8) widmeten sich den Cupcakes. Anleitung gaben Miriam Ort und Vanessa Longo. Im Nebenraum wurden Kräutersalze hergestellt. Susanne Schulte von der Kita im MGH sagte: „Wir haben auch eine Kräuterspirale auf dem Außengelände. Die Kinder gehen gern daran und naschen frische Kräuter.“

Rihanna (8), Maren (6) und Johanna (7) hatten Freude daran, bunte Hüte herzustellen. Die Männer vom Repaircafé löteten mit Kindern u. a. ein Atomium und einen Osterhasen, der nach Fertigstellung blinkte. Elea (10) und Jessica (13) fertigten in der Holzwerkstatt Osterhasen, Küken und Eulen. „Meine Mutter ist ein Eulen-Fan“, betrachtete Jessica voller Stolz ihr schönes Werk. Und das Küken, das Elea ausgesägt und knall-gelb bemalt hatte, war ebenso ein kleines Meisterwerk. In der Kluterthöhle fand die Führung „Zeitreise“ statt.

Sabrina Kisker freute sich über den erfolgreichen Tag. „Die Aktionen sind super angenommen worden. Es hat Spaß gemacht, Großen und Kleinen zuzuschauen.“

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