Wohnungsbau

79 neue Häuser am früheren Bahnhof Loh in Schwelm

Die Bahnbrücke an der Linderhauser Straße muss der neuen Verkehrssituation im Zuge der Wohnbebauung weichen. Der Investor wird das Bauwerk im Sommer entfernen.

Foto: Bernd Richter

Die Bahnbrücke an der Linderhauser Straße muss der neuen Verkehrssituation im Zuge der Wohnbebauung weichen. Der Investor wird das Bauwerk im Sommer entfernen. Foto: Bernd Richter

Schwelm.   Der Projektentwickler Bonava wird ab Sommer die Brache am früheren Bahnhof Loh mit Doppel- und Reihenhäusern bebauen.

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In Schnee gehüllt sieht die Brache derzeit richtig idyllisch aus. Auf dem Reißplan ist das Gelände längst eine vollendete Wohnsiedlung. Die Planungen für das neue Baugebiet am Bahnhof Loh laufen auf vollen Touren. Mitte des Jahres soll der Spatenstich fürs erste Haus erfolgen.

Investor ist die Bonava Deutschland GmbH, ehemals NCC, mit Sitz in Fürstenwalde. Der Projektentwickler hat das Grundstück im Dezember unter Vermittlung der Bahnentwicklungsgesellschaft von der Deutschen Bahn AG erworben.

„Wir schaffen hier ein Quartier mit bezahlbaren Häusern für junge Familien. Der Standort ist optimal für alle, die eine gute Anbindung suchen und dennoch eine ruhige Wohnlage nicht missen möchten“, erklärte Bonava-Projektleiterin Claudia Kurz.

Konkret geplant ist der Bau von 79 Reihen- und Doppelhäusern. Drei Haustypen bietet Bonava zum Verkauf auf: Zweieinhalbgeschossige Doppelhäuser mit Flachdach und Dachterrasse, zweigeschossige Reihenhäuser mit Satteldach und den gleichen Haustyp mit integrierter Garage im Untergeschoss. Alle Häuser werden unterkellert sein und eine Wohn-Nutzfläche von rund 130 bis 140 Quadratmetern haben.

250 Quadratmeter Grundstücksgröße

Die Grundstücksgröße für eine Doppelhaushälfte soll rund 250 Quadratmeter umfassen. So zumindest plant der Investor aktuell, was sich aber bis zum Verkaufsstart noch leicht ändern könne, wie Bonava auf Nachfrage mitteilte.

Der Bau der Häuser soll – Stand jetzt – in zwei bis drei Abschnitten erfolgen. Gebaut wird von Westen nach Osten. Spatenstich fürs erste Haus soll im Sommer 2017 sein. Spätestens anderthalb Jahre später, so die Rechnung von Bonava mit eingebautem Puffer, können die ersten Bewohner in ihr neues Heim einziehen. Bei günstigem Verlauf sollen 2019 alle Häuser bezugsfertig sein, hieß es aus Fürstenwalde.

Bonava übernimmt als Investor auch die komplette Erschließung des rund 22 000 Quadratmeter großen Baugebietes. Die Häuser werden von einer neuen, verkehrsberuhigten Straße, die von der Linder­hauser Straße abgehen wird, zu erreichen sein. Um für die Anbindung an die Linderhauser Straße Platz zu schaffen, wird die Bahnunterführung zur Hattinger Straße hin weichen müssen. Bonava teilte mit, die Brücke im Sommer noch vor dem ersten Spatenstich zurückzubauen.

Der Bezug zur früheren Bahnstrecke soll jedoch nicht verloren gehen. Die neuen Straße soll später „Rheinische Eisenbahn“ heißen (wir berichteten). Mit der Namensvergabe wird sich der Hauptausschuss an diesem Donnerstag, 19. Januar, befassen.

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