Als ARD-Korrespondent nun nach New York: Ulrich Adrian

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Gevelsberg. (wp) Der Gevelsberger und frühere WP-Mitarbeiter Ulrich Adrian wird zum 1. Februar 2008 ARD-Korrespondent in New York. ...

... Der 49-Jährige, der von 1999 bis 2001 bereits Korrespondent in Washington war, freut sich auf die neue Herausforderung im "Big Apple".

Ulrich Adrian löst die derzeitige Studioleiterin Annette Dittert ab, die vom WDR zum NDR wechselt und nach London geht. Thomas Roth, noch Studioleiter in Moskau, ist der USA-Job schon seit längerem versprochen. Er kann ihn aber erst am 1. Januar 2009 antreten. Bis zu diesem Zeitpunkt leitet der Gevelsberger das Studio, bleibt darüber hinaus aber noch bis Mitte 2011.

Adrian sagte im Gespräch mit der WP, er finde es toll, jetzt zum zweiten Mal als fester Korrespondent zu arbeiten, diesmal sogar mit einem Dreijahresvertrag. Als er im Herbst vom WDR gefragt wurde, ob er nach New York wolle, habe er sofort zugesagt. Ein früheres Angebot, für fünf Jahre nach Nairobie zu gehen, habe er abgelehnt, weil seine Frau zu diesem Zeitpunkt schwanger war.

Der Umzugsstress hat schon begonnen. Eine Bleibe in der US-amerikanischen Metropole hat er noch nicht gefunden, zu Hause in Bergisch Gladbach wird bereits gepackt. Der Kontrast könnte größer nicht sein: Hier bewohnt die Familie ein 750 Jahre altes Bauernhaus mitten im Wald, das nun aufgegeben werden muss. In der Millionenstadt jenseits des großen Teichs wird eine solche Idylle nicht aufzutreiben sein.

Doch in der neuen Situation sehen Ulrich Adrian und seine Frau Astrid auch Vorteile für die beiden Kinder Tim (4) und Tom (1), die dort dann zweisprachig aufwachsen. Da in den USA Kinder bereits mit fünf Jahren eingeschult werden, wird Toms erste Schule eine amerikanische sein.

Als Ulrich Adrian 2001 aus Washington zurückgekehrt war, verlieh die KG Hippendorf ihrem langjährigen Mitglied den 25. Karnevalsorden "Freude und Frohnsinn". Und was war in den Jahren zwischen Washington und New York?

Adrian ist auch in dieser Zeit viel in der Welt herumgekommen. Beschäftigt in der Programmgruppe Ausland des WDR in Köln arbeitete er für das Auslandsjournal "Weltweit" und war rund 100 Tage im Jahr unterwegs - in den Fernsehstudios in Moskau, Washington, Paris, Brüssel, Warschau, Nairobi und auch New York. Immer dann, wenn ein fester Korrespondent vertreten werden musste. In diesem Jahr war Europa sein Schwerpunkt. Unter anderem kreierte er die WDR-Sendung "Streitfall".

Am 20. Januar geht es nun für drei Jahre in die USA. Anders als das Washingtoner Büro (für 49 US-Staaten zuständig) muss das New Yorker Studio "nur" den Staat New York und Kanada journalistisch betreuen. Schon in die erste Dienst-Woche fällt eine wichtige Vorentscheidung für die Präsidentenwahl, die im November ansteht. Und die könnte richtig spannend werden, da zwei New Yorker zu den aussichtsreichsten Kandidaten zählen: der frühere Bürgermeister Rudy Giuliani und Hilary Clinton, die Frau des früheren Präsidenten.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben