Schule

Anmeldezahlen: Hauptschule Gevelsberg bekommt Eingangsklasse

Die Hauptschule Gevelsberg bekomtm zum neuen Schuljahr wieder eine Eingangsklasse.

Die Hauptschule Gevelsberg bekomtm zum neuen Schuljahr wieder eine Eingangsklasse.

Foto: Stefan Scherer

Gevelsberg.  So laufen die Anmeldungen zu den weiterführenden Schulen in Gevelsberg.

Die Hauptschule Gevelsberg wird wohl mit großer Sicherheit wieder eine Eingangsklasse bilden können, so dass ihr Fortbestand zunächst gesichert ist. Vor Beginn der Sommerferien waren 18 Kinder von ihren Eltern an der Gevelsberger Hauptschule angemeldet worden. Diese Zahl teilte der zuständige Fachbereichsleiter Michael Pfleging der Politik mit.

In der ersten Welle der Anmeldungen, die im Februar und März liefen, waren nur 14 Kinder an der Hauptschule in Gevelsberg angemeldet worden. Davon kamen zehn aus Gevelsberg. Die Mindestzahl an Kinder, um eine Eingangsklasse bilden zu dürfen, beträgt 18 Kinder. Im ganzen Bundesland laufen immer mehr Hauptschulen aus, weil sie wegen zu wenig Kinder keine Eingangsklasse mehr bilden können. Die Gevelsberger, die auch die Hauptschüler aus Schwelm nach der dortigen Schließung der Hauptschule West aufnehmen, hoffen auf ein möglichst langes Überleben ihrer Städtischen Hauptschule.

Zahlen für Gymnasium und Realschule

An der Städtischen Realschule wurden im Februar 96 Kinder angemeldet, von denen 60 aus Gevelsberg und 23 aus Ennepetal kommen. Für das Städtische Gymnasium wurden damals 98 Kinder angemeldet, von denen 59 in Gevelsberg und 27 in Sprockhövel leben. „Erfahrungsgemäß werden sich die Zahlen bis Ende August noch erheblich verändern, vor allem die Anmeldezahlen für die Hauptschule steigen stets erst sehr spät“, teilte Michael Pfleging den Lokalpolitikern im Rahmen des Schulausschusses mit.

Zahlen hatte die Stadtverwaltung auch im Gepäck bezüglich der Kinder, die nach den Ferien außerhalb von Gevelsberg an den beiden nächst gelegenen Gesamtschulen unterrichtet werden: 28 Gevelsberger Kinder waren von ihren Eltern an der Gesamtschule des Ennepe-Ruhr-Kreises in Sprockhövel-Haßlinghausen angemeldet worden, 27 Kinder setzen ihre Schullaufbahn in der Sekundarstufe I an der Gesamtschule in Haspe fort. Zudem werden zehn Kinder auf die Gesamtschule nach Witten gehen. Aber auch diese Zahlen sind noch nicht endgültig, sie werden sich bis Schuljahresbeginn ebenso noch verändern.

Gevelsberger Kinder abgelehnt

Auf Nachfrage der Grünen im Rat der Stadt Gevelsberg kamen auch die Zahlen der abgelehnten Gevelsberger Kinder auf den Tisch: Die Gesamtschule Sprockhövel lehnte sechs Jungen und Mädchen ab, die Gesamtschule Haspe zwei, die Gesamtschule in Witten sechs. Wo die abgelehnten Kinder nun beschult werden, darüber hat die Stadtverwaltung keine Kenntnis.

In erster Linie herrscht bei Politik und Verwaltung Freude darüber, dass die Hauptschule fortbestehen wird.

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