Schwelm/Gevelsberg/Ennepetal. Einfach mal den Bestellungen beim Bäcker lauschen - das kann für ordentlich Erheiterung sorgen, meint Redaktionsleiter Stefan Scherer.

Wer meint, Männer und Frauen ticken gleich, der sollte sich am Sonntagmorgen einmal in die Schlange beim Bäcker stellen und den Bestellungen lauschen. So eine Schlange ist überwiegend maskulin. Die Bestellungen laufen wie folgt. „Wer ist der nächste?“ „Ich. Vier normale, zwei Mohn, zwei Vollkorn bitte. Ich zahle mit Karte.“ „Danke sehr. Der nächste bitte.“ „Ein halbes Kassler dünn geschnitten, drei überbackene Käsebrötchen, und noch einen Berliner Ballen bitte.“

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In etwa so geht das im Minutentakt, bis die erste Frau nach vorn rückt. „Wer ist an der Reihe?“ „Ich dürfte, glaube ich, die nächste sein. Die leckeren Kürbiskern-Brötchen von letztem Donnerstag haben Sie nicht mehr, woll? Ach Schade. Hatte ich schon gedacht, als ich keine gesehen habe. Wie hoch ist denn der Roggenanteil bei dem Brot da hinten links? Nee, das andere, eins weiter noch. Oh, das ist mir zu viel Weizen. Ein anderes haben Sie nicht? Arbeitet die Gabi eigentlich gar nicht mehr bei Ihnen?“

Manche Mitansteher sollen den Bäcker sogar schon wieder verlassen haben, ohne überhaupt etwas gekauft zu haben.

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