Wäldchen am Rottenberg

Baumfällaktion in Ennepetal-Homberge sorgt für Ärger

Die Baumfällaktion am Rottenberg, Ecke Rüggeberger Straße sorgt für Irritationen und Ärger. Der Naturkindergarten Oberlinhaus hat dort ein Exkursionsgelände.

Die Baumfällaktion am Rottenberg, Ecke Rüggeberger Straße sorgt für Irritationen und Ärger. Der Naturkindergarten Oberlinhaus hat dort ein Exkursionsgelände.

Foto: privat

Ennepetal.  Im Wäldchen am Rottenberg sind Bäume gefällt worden. Das sorgt für Irritationen und Ärger. Die Stadt Ennepetal führt Sicherheitsgründe an.

Für Irritationen und auch Ärger sorgte eine Baumfällaktion in dem kleinen Waldstück am Rottenberg, Ecke Rüggeberger Straße auf Homberge. Einen Teil des Wäldchens nutzt der nahe gelegene Evangelische Naturkindergarten Oberlinhaus für Exkursionen. Anita Schöneberg, Erste Bürgermeisterstellvertreterin und SPD-Ratsfrau, erkundigte sich bei der Stadtverwaltung nach dem Grund für die Aktion, nachdem sie von Bürgern darauf angesprochen worden war.

„Das Fällen der Bäume ist nicht nur den Homberger Bürgern aufgefallen, sondern hat auch im Kindergarten Oberlinhaus für Ärger gesorgt“, antwortete Stephan Langhard, Leiter des Fachbereichs Bürgerdienste und Stadtentwicklung. „Die Entscheidung zu treffen, die Bäume zu fällen ist mir nicht leicht gefallen. Allerdings haben wir bereits sei etwa einem halben Jahr entsprechende Hinweise unseres zuständigen Revierförsters, dass aufgrund der exponierten Lage sowohl auf der Kuppe als auch direkt an der Straße Handlungsbedarf besteht.“ Auch andere Sachverständige hätten die Auffassung bestätigt. Letztlich habe das Sturmtief „Sabine“ dazu geführt, dass aus der latenten Gefahr eine konkrete Gefahr für die öffentliche Sicherheit geworden sei.

Sicherheitsgründe angeführt

„Nach Abwägung der Möglichkeiten habe ich mich für das Fällen der Bäume und damit für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer entschieden“, erklärt Langhard. Bei der Gelegenheit müsse er zudem mitteilen, dass auch die noch verbliebene Buche in ihrem Bestand nicht gesichert sei. Vor dem Hintergrund der veränderten Ausgangslage werde allerdings ein erneuter Ortstermin mit dem Revierförster stattfinden. „Grundsätzlich haben die beiden letzten, trockenen Sommer zu erheblichem Schaden auch bei den Buchen geführt“, so Langhard abschließend. ,Das ,Kronensterben’ wird dazu führen, dass wir auch an anderen Stellen eingreifen müssen.“

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