Johanneskantorei

Beim Adventskonzert in Voerde die Seele baumeln lassen

Monika Koep dirigiert die 40 Frauen und Männer der Johanneskantorei der Evangelischen Kirchengemeinde Voerde beim Adventskonzert in der Johanneskirche

Foto: Angelika Trapp

Monika Koep dirigiert die 40 Frauen und Männer der Johanneskantorei der Evangelischen Kirchengemeinde Voerde beim Adventskonzert in der Johanneskirche Foto: Angelika Trapp

Ennepetal.   Genau das Richtige in der hektischen Vorweihnachtszeit: Beim Adventskonzert der Johanneskantorei konnte man die Seele baumeln lassen.

Genau das Richtige in der oftmals hektischen Vorweihnachtszeit: In der Johanneskirche konnte man die Seele baumeln lassen, denn die Johanneskantorei der Evangelischen Kirchengemeinde Voerde hatte zu einem Adventskonzert eingeladen, das stimmungsvoller nicht hätte sein können. Der Applaus wollte nicht enden und es wurde Zugabe gegeben.

Das Konzert stand unter dem Titel „Advent ist ein Leuchten“. So sangen die 40 Frauen und Männer unter Leitung von Monika Koep auch das gleichnamige Lied von Lorenz Maierhofer, in dem es heißt: „Advent ist ein Leuchten, ein Licht in der Nacht, der Schein ist Jahrtausende alt. Wie damals, verspüre, wenn`s dunkelt und friert, dass wärmer und heller es wird“.

Monika Koep dirigiert

Monika Koep begrüßte zu Beginn herzlich die Besucher in der vollen Johanneskirche. Gekommen waren auch Pfarrer Armin Kunze und Pfarrerin Anja Martin.

Die in diesem Jahr besonders kurze Vorbereitungszeit auf das Weihnachtsfest wurde in dem umfangreichen musikalischen Programm aus verschiedenen Perspektiven besungen, um ein wenig Ruhe zu verschaffen und die Gedanken auf den ursprünglichen Sinn des Weihnachtsfestes zu lenken.

Das Repertoire der Johanneskantorei ist beachtlich. Man habe schon ein paar Monate für dieses Konzert geprobt, verriet Sängerin Gunhild Wutzke, doch man sei stets gut gelaunt, es gehe fröhlich zu. Dirigentin Monika Koep, die auch die Lieder mitsingt, habe die Gabe, jeden zu motivieren. Und das konnte wohl jeder hören: Der Chor singt mit wahrer Freude.

Lieder wie „Wie soll ich dich empfangen“ von Johann Sebastian Bach, „Ja, lauschet und höret (Michael Prätorius), „I see a star“ (Hans Unterweger), „The Christmas Way“ (Tore W. Aas) oder von Felix Mendelssohn-Bartholdy „Hark! The herald angels sing“ erfreuten die Konzertbesucher. Zum Lied „Masithi“, einem afrikanischen Stück, gab der 11-jährige Johannes, Sohn von Monika Koep, Trommelbegleitung und erhielt stürmischen Beifall.

Besinnliche Texte vorgetragen

Die Lied-Präsentationen luden dazu ein, der Hektik in der Vorweihnachtszeit zu entfliehen. Altbekannte Lieder wie beispielsweise „Es kommt ein Schiff geladen“ (Andernacher Gesangbuch) konnten mitgesummt werden. Schön der Kanon „O wie wohl ist mir am Abend“, bei „Nightwind Lullaby“ spitzte man die Ohren. Die Mischung aus bekannten und unbekannten Liedern kam bei den Konzertbesuchern an.

Klavierbegleitung gab Julia Stahlschmidt, Violine spielte Dana Stanescu, auch dafür gab es großen Applaus der Zuhörer. „Macht hoch die Tür“ sangen die Johanneskantorei und die Konzertbesucher gemeinsam.

Besinnliche Texte, vorgetragen von Chormitgliedern, sollten auf die schönen Momente in der Adventszeit einstimmen, sagte Monika Koep, die bei der Verabschiedung den Besuchern mit auf den Weg gab, sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen, „um einige Gedanken von heute nachwirken zu lassen.

INFO:

Der Eintritt zum Konzert der Johanneskantorei war frei. Spenden waren aber natürlich gerne willkommen.

Am Ausgang der Johanneskirche wurde jedem Besucher nach dem Konzert ein kleines Zettelchen mit einem besinnlichen Spruch für den Heimweg überreicht.

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