Verkehrsbehinderung

„Beyenburger“ in Schwelm wird voll gesperrt

Schwelm - Beyenburger Straße wird wegen Sanierung drei Monate lang gesperrt Die Fahrzeuge werden über Wuppertal Langerfeld umgeleitet.

Foto: Bernd Richter

Schwelm - Beyenburger Straße wird wegen Sanierung drei Monate lang gesperrt Die Fahrzeuge werden über Wuppertal Langerfeld umgeleitet. Foto: Bernd Richter

Schwelm.   Straßen.NRW erneuert die Fahrbahndecke. Ab Montag, 7 Uhr, ist die L 527 für drei Monate auf einer Länge von 1,3 Kilometern nicht mehr passierbar.

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Die Maßnahme war lange geplant, die offizielle Ankündigung kommt angesichts des Ausmaßes überraschend kurzfristig. Der Landesbetrieb Straßen.NRW kündigte am Mittwoch an, dass die Beyenburger Straße zwischen Wupperstraße und Pferdepension ab Montag, 3. Juli, drei Monate lang voll gesperrt ist. Umgeleitet wird der Verkehr weiträumig über Wuppertal-Langerfeld.

Die Vollsperrung der L 527 wird nötig, weil Straßen.NRW die Fahrbahndecke auf einer Länge von 1,3 Kilometern erneuert. Gleichzeitig wird die 150 Meter lange Stützwand seitlich der Fahrbahn neu gemacht, die baufällig ist. Der schlechte Zustand der Mauer ist seit Jahren bekannt, die Notwendigkeit der Maßnahme schon länger geplant. Dass die Regionalniederlassung Südwestfalen eine Baustelle, die für Anwohner und Durchgangsverkehr so folgenreich wird, per Mitteilung so kurzfristig ankündigt, ist ungewöhnlich.

Baustelle dauert bis Oktober

Betroffen sind vor allem die Schwelmer, die in der Brambecke wohnen, sowie der gesamte Durchgangsverkehr zwischen der Kreisstadt und Wuppertal-Beyenburg. Straßen.NRW hat für die Zeit der Vollsperrung eine weiträumige Umleitung ausgeschildert. Sie führt auf Wuppertaler Gebiet über Wupperstraße, Beyenburger Straße, Öhder Straße, Badische Straße, Langerfelder Straße und Schwelmer Straße und von dort auf die Barmer Straße in Schwelm, die den Verkehr ins Herz der Kreisstadt führt.

Mit einer Bauzeit von drei Monaten dauert die Vollsperrung den ganzen Sommer über und reicht bis weit nach dem Heimatfest. Betroffen sind damit auch die Schwelmer, die es an warmen Tagen zu Ausflügen an den Beyenburger Stausee zieht oder – umgekehrt – diejenigen, die am ersten Septemberwochenende zum Feiern in die Kreisstadt wollen. Immerhin: Linienbusse, Rettungsdienste und Müllabfuhr können den Baubereich auch während der Vollsperrung weiter passieren.

Ob Ortskundige der ausgeschilderten Umleitung U4 folgen, bleibt abzuwarten. Wer sich auskennt, findet schnellere Wege über Ennepetaler Stadtgebiet. Allerdings ist diese Strecke als „Abkürzung“ nur bedingt geeignet. Lkw dürfen sie grundsätzlich nicht fahren, und es gilt Tempo 30 sowie Rechts-vor-Links auf der Strecke.

Die Vorbereitungen für die Baustelle sind indes in vollem Gange. Schilder, die auf die Umleitung U4 hinweisen, stehen bereits in Position. Die Vollsperrung greift am Montag, 3. Juli, ab 7 Uhr morgens.

Gleich zu Beginn der Woche soll auch schon mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen werden. Wie es am Mittwoch bei Straßen.NRW in Hagen hieß, werde zuerst die Stützmauer neu gebaut. Das Bauwerk wird als Stahlbeton–Winkelstützwand in Ortbetonbauweise ausgeführt, wobei die bestehende Linienführung parallel zum Fahrbahnrand beibehalten wird. Zur Verblendung der Wand werden die aus dem Abbruch der vorhandenen Wände gewonnenen Natursteine verwendet.

Anschließend bzw. zeitversetzt wird mit der Sanierung der alten Fahrbahndecke begonnen. Der schadhafte Asphalt und die marode Bindeschicht wird abgefräst und die Fahrbahndecke anschließend wieder neu aufgebaut.

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