Konzert im Filmriss

Black Christmas mit Jesse Lee Davis in Gevelsberg

Sir Jesse Lee Davis freut sich bereits auf die Begegnung mit dem Gevelsberger Publikum im Filmriss.

Foto: Klaus Bröking

Sir Jesse Lee Davis freut sich bereits auf die Begegnung mit dem Gevelsberger Publikum im Filmriss. Foto: Klaus Bröking

Gevelsberg.   Wie in seinem Wohnzimmer sollen sich die Besucher des Konzertes von Sir Jesse Lee Davis im Filmriss fühlen. Es gibt auch private Einblicke.

„Es wird nicht White Christmas – es wird Black Christmas“, lacht Sir Jesse Lee Davis, wenn er auf sein Weihnachtskonzert angesprochen wird. Es findet am Samstag, dem 2. Dezember, ab 19.30 Uhr, im Gevelsberger Filmriss statt.

Begleitet von Pianisten

Ganz nahe möchte der Musiker den Menschen bei dem Konzert in seiner Wahl-Heimatstadt kommen. „Ich lade die Menschen sozusagen in mein Wohnzimmer ein“, sagt der Sänger, der Anfang der 90er Jahre zu den Disko-Königen zählte. Dabei werden Weihnachtslieder, begleitet von einem Pianisten oder zum Playback, nicht in der romantischen Form der Chöre zur Weihnachtszeit rüber kommen. „Ich werde die Titel interpretieren, wie ich sie aus meiner Kindheit kenne“, sagt der Gevelsberger mit der schwärzesten Stimme in der ganzen Stadt. Und das bedeutet für ihn: Im Filmriss wird der legendäre Motown-Sound erklingen. Der Musikstil also, mit dem sich die farbigen Interpreten von ihren weißen Kollegen abgesetzt haben.

Auch, wenn Weihnachtskonzert drauf steht, werden nicht nur festliche Lieder drin sein: „Ich will auch die Songs singen, die ich in meiner Kindheit mit der Adventszeit verbunden habe.“ Und dazu gehört vor allen Dingen auch die Musik von Ray Charles. Schließlich ist Sir Jesse für die Interpretation von dessen Songs bekannt und hat sie auch in Begleitung von großen Philharmonie-Orchestern bereits gesungen.

Manchmal ist weniger mehr

Diesmal bringt Jesse Lee Davis keine Band mit: „Manchmal ist das Überraschungsei zu Weihnachten eben das größere Geschenk als der Mercedes-Benz“, sagt der Künstler. Letztendlich seien die Luft zum Atmen, das tägliche Gespräch und die Gesundheit mehr wert als das materiell wertvolle Geschenk. So sei das auch bei der Musik. Als zusätzlich Bonbon will Jesse Lee Davis auch noch Bilder aus seiner Vergangenheit auf der Leinwand im Filmriss zeigen: „Es sind einige Motive aus meinem Privatleben und natürlich auch Stationen meiner Karriere als Künstler.“

Die Karten kosten an der Abendkasse 22 Euro und im Vorverkauf 17 Euro.Vorverkaufsstellen: Euronics Meckel, Buchhandlung Appelt und bei Elektro Nockemann in Schwelm, bei Bücher Bochhammer in Ennepetal, online unter www.filmrisskino.de und an der Kinokasse.

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