Ennepetal.

Breite Unterstützung: Keiner will Industriemuseum missen

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Ennepetal.  Das von Prof. Dr. Reinhard Döpp initiierte und geführte Industriemuseum an der Neustraße will keiner missen. Erst kürzlich hatte die CDU ihre Unterstützung zugesagt, nun auch die SPD.

In einer öffentlichen Sitzung der Sozialdemokraten im denkmalgeschützten Schieferhaus betonten Bürgermeisterstellvertreterin Anita Schöneberg und SPD-Fraktionschef Volker Rauleff die Wichtigkeit des Museums. Rauleff sicherte die „höchstmögliche Unterstützung“ seiner Fraktion zu. Die Stiftung Industriekultur möchte zur langfristigen Sicherung des Museums auch an öffentliche Gelder kommen. Dies gehe aber nur, wenn ein öffentlich-rechtlicher Träger Mitglied sei. Dies sollte die Stadt Ennepetal sein.

Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen, der an der SPD-Veranstaltung teilnahm, ist Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Industriekultur. Er ist dabei, alle Voraussetzungen zu prüfen. Am heutigen Mittwoch empfängt Wiggenhagen dazu einen Experten: Ministerialrat Rainer Klenner vom NRW-Bauministerium.

Prof. Döpp schilderte notwendige Arbeiten im Museum, nicht zuletzt zur Umsetzung des Brandschutzkonzepts, wofür rund 150 000 Euro benötigt werden. Manfred Henning berichtete, dass drei heimische Lehrwerkstätten mit dem Industriemuseum zusammenarbeiten werden. Auszubildende sollten die Techniken der Vergangenheit kennen lernen. Auch plane man, neben dem Mitmach-Gießen künftig auch ein Mitmach-Schmieden anzubieten.

Theo Bicking, SPD-Stadtrat und Vorsitzender des Heimatvereins Milspe, möchte, dass sich auch heimische Firmen im Industriemuseum wiederfinden, auch um dadurch an weitere Spenden zu kommen. Kulturausschussvorsitzender Christian Zink kündigte an, am 12. Mai eine Sitzung im Industriemuseum durchzuführen, um alle Mitglieder für das Museum zu sensibilisieren.

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