Gebühren

Bürger zahlen weniger Gebühren in Gevelsberg

Die Gebühren für die Abfallbeseitigung, die Entwässerung, Straßenreinigung und den Winterdienst in Gevelsberg sinken. Foto: Jens Wolf/dpa

Foto: Jens Wolf

Die Gebühren für die Abfallbeseitigung, die Entwässerung, Straßenreinigung und den Winterdienst in Gevelsberg sinken. Foto: Jens Wolf/dpa Foto: Jens Wolf

Gevelsberg.   Kosten für Abfallbeseitigung, Entwässerung, Straßenreinigung und Winterdienst in der Stadt sinken für das Jahr 2018.

Gute Nachrichten für Bürger. Die Gebühren für die Abfallbeseitigung, die Entwässerung, Straßenreinigung und den Winterdienst sinken. 2018 werden die Haushalte spürbar entlastet. Den Beschluss fällt der Rat am 12. Dezember.

Abfallgebühren

Für das Jahr 2018 wird bei der Grundgebühr beim Restabfall von einem Gesamtvolumen von 1 485 300 Litern ausgegangen - auf der Basis von 7 585 Behältern, die die Gevelsberger insgesamt haben. Grundlage für die Berechnung der Gebühren von Rest- und Bioabfall sind die Abfallmengen, die in den Behältern der Gevelsberger Haushalte eingesammelt werden. Für 2018 wird beim Biomüll mit 1 720 Tonnen kalkuliert, beim Restabfall mit 2 630 Tonnen.

Die gewichtsbezogene Gebühr berechnet sich, in dem die Kosten durch die Abfallmenge geteilt werden. Positiv auf die Gebühr wirkt sich aus, dass ein satter Überschuss erwirtschaftet wurde und dass der Ennepe-Ruhr-Kreis im kommenden Jahr auf die Pro-Kopf-Pauschale verzichten wird, da auch der Kreis ein Plus erwirtschaftet hat. Davon werden auch die anderen Kreiskommunen profitieren.

Entwässerung

Die Entwässerungsgebühren setzen sich zusammen aus: 1. den Kosten für die Fortleitung des Abwassers, das umfasst vor allem Ausbau und Instandhaltung des Kanalnetzes; 2. die Klärung, also die Abgabe, die an den Ruhrverband für die Reinigung gezahlt wird; 3. dem Verbrauch des Wassers (Schmutzwasser) und 4. der Grundstücksflächen (Niederschlagswasser).

2016 wurde in allen Bereichen ein Überschuss erwirtschaftet. Diese 225 983 Euro werden in die Gesamtkostenkalkulation für 2018 eingerechnet: Und da auch diese Kalkulation geringer ausfällt (insgesamt 7,745 Millionen Euro, 202 000 Euro weniger als im Vorjahr), können die Gebühren gesenkt werden.

Straßenreinigung

Die durch die Gebühr zu deckenden Gesamtkosten für die Straßenreinigung in 2017 liegen voraussichtlich bei 359 149,90 Euro und fallen damit 2 Prozent geringer aus als im Vorjahr (366 921 Euro). Diese Entwicklung macht sich auch bei den Gebühren bemerkbar. Die jährliche Straßenreinigungsgebühr je laufender Meter Grundstücksfläche sinkt - und zwar um 2,26 Prozent.

Winterdienst

Diese Gebühr ist am schwersten zu kalkulieren. Schließlich ist es unmöglich vorherzusagen, wie schneereich ein Winter wird. Fest steht, dass bei der Gebühr drei verschiedene Streuklassen zugrunde gelegt werden. Straßen, die priorisiert frei geräumt werden, und damit am häufigsten auf der Strecke des Streufahrzeuges liegt, gehören der Klasse A an. Es folgen noch B und C. Welche Klasse der jeweiligen Straße zugeordnet wird, ist in der Straßenreinigungssatzung nachzulesen. Die Winterdiensteinsatzkosten für 2018 werden mit 205 350 Euro und 2450 Einsatzstunden beziffert. Grundlage für die Kalkulation sind die Durchschnittszahlen der vergangenen fünf Jahre. Insgesamt wird mit Kosten in Höhe von 268 485 Euro gerechnet. 12 865 Euro weniger als im Vorjahr, was sich auch in der Gebührensatzung widerspiegelt.

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