Ennepetal/Gevelsberg

„Bypass“ an der Aske schafft Sicherheit für Wanderer

Der Holzsteg trägt: Am Montag, dem „Tag des Wanderns“, nahmen Wanderer aus Ennepetal und Gevelsberg gemeinsam mit den am Bau Beteiligten den neu angelegten Weg samt kleiner Brücke über den Asker Bach in Betrieb.

Foto: Hartmut Breyer

Der Holzsteg trägt: Am Montag, dem „Tag des Wanderns“, nahmen Wanderer aus Ennepetal und Gevelsberg gemeinsam mit den am Bau Beteiligten den neu angelegten Weg samt kleiner Brücke über den Asker Bach in Betrieb. Foto: Hartmut Breyer

Ennepetal.   Damit künftig der Übergang zwischen den Wandergebieten Gevelsberg und Ennepetal an der Aske gefahrlos möglich ist, wurde ein „Bypass“ angelegt.

Es ist gefährlich für Wanderer, die Grenze zwischen Gevelsberg und Ennepetal zu überschreiten – zumindest gilt das im Bereich der oberen Aske. Damit künftig der Übergang vom Wandergebiet der einen ins Wandergebiet der anderen Stadt gefahrlos möglich ist, wurde auf Betreiben der AG Wandern in Ennepetal ein „Bypass“ angelegt. Am Montagabend trafen sich Wandergruppen aus Gevelsberg und Ennepetal und die an der Umsetzung der Idee Beteiligten, um dieses neu geschaffene Teilstück offiziell in Betrieb zu nehmen.

Der Wanderweg A4, der aus dem Gevelsberger Stadtwald kommt, mündet oberhalb des an einer Felswand liegenden Parkplatzes in die Asker Straße. Wer von dort ins Ennepetaler Wandergebiet weiter wollte, musste 150 Meter entlang der kurvigen, engen und unübersichtlichen Straße, an der es keinen seitlichen Gehweg gibt, laufen, um auf den weiterführenden Weg in Richtung Rönsel zu gelangen.

Initiative der AG Wandern

„Das ist unheimlich gefährlich“, erklärte Horst Winkel, Aktiver der AG Wandern. Um diese Stelle zu entschärfen, habe die AG angeregt, eine direkte Anbindung durch die Senke zwischen den Felsen zu schaffen. Dadurch ist die Überquerung der Asker Straße direkt am Zugang zum Gevelsberger Stadtwald möglich. Damit die Wanderer den Weg trockenen Fußes zurücklegen können, wurde über den Asker Bach ein Übergang in Form einer kleinen Holzbrücke geschaffen.

Mitarbeiter der Gebal (kurz für Gevelsberger und Ennepetaler Beratung und Arbeitsgelegenheiten, eine Einrichtung von Bethel regional) hatten die Holzkonstruktion angefertigt und eingebaut. Auf Gevelsberger Seite hatte die Waldjugend mit Hilfe der Technischen Betriebe und des Büros für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing Gevelsberg das Teilstück hergerichtet. Auf Ennepetaler Gebiet waren neben der Gebal, AG Wandern und der Kluterthöhle und Freizeit GmbH & Co. KG auch die Stadtbetriebe mit im Boot. Freigeschnitten und mit Rindenmulch versehen ist der Weg zwar recht steil, aber gut begehbar. Schilder an beiden Enden des „Bypasses“ weisen auf den Weg in das jeweilige Wandergebiet der Nachbarstadt hin.

„Es hat lange gedauert, aber nach vielen Diskussionen und mit großer Hilfe durch die Gebal ist es nun gelungen“, sagte Horst Winkel beim Treffen der Beteiligten an der neuen Brücke, die sich auf Ennepetaler Stadtgebiet befindet. Etwa drei Jahre vergingen von der Idee zur Umsetzung. Winkel und Philipp Baltin, Vorsitzender des SGV Gevelsberg, der mit einer Gruppe das Stück in der Praxis testete, dankten allen, die mitgeholfen haben. Montag war auch der „Tag des Wanderns“ in Deutschland. Darauf wies Philipp Baltin hin und betonte, dass das eine schöne Gelegenheit sei, einen Wanderwerg einzuweihen.

INFO:

Nach einem Aufruf der AG Wandern in dieser Zeitung haben sich sieben Wanderpaten gemeldet, die den Zustand einzelner Strecken im Blick halten wollen.

Weitere Paten sind herzlich willkommen. Kontakt: Anke Lohmann (Kluterthöhle + Freizeit GmbH & Co. KG), 02333/988022, E-Mail: anke.lohmann@kluterthoehle.de.

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