Pandemie

Coronavirus: Aktuelle Zahlen und Änderungen für den EN-Kreis

Am Freitag musste die Kreisverwaltung einen ersten Todesfall melden, der auf den Coronavirus zurückzuführen ist

Am Freitag musste die Kreisverwaltung einen ersten Todesfall melden, der auf den Coronavirus zurückzuführen ist

Foto: Dpa

Ennepe-Ruhr.  Um die Bürger eindringlich aufzufordern, sich verantwortungsbewusst zu verhalten, hat die Kreisverwaltung heute die Warnapp NINA eingesetzt.

Was gibt es Neues zum Coronavirus? Was ändert sich für die Bürger?

Aktuelle Zahlen

Die Zahl der Corona-Fälle im Ennepe-Ruhr-Kreis liegt aktuell bei 52. Die Betroffenen wohnen in Breckerfeld (1) Ennepetal (2), Gevelsberg (7), Hattingen (8), Herdecke (4), Sprockhövel (7), Wetter (6) und Witten (17). Als begründete Verdachtsfälle gelten inzwischen 505 Bürgerinnen und Bürger. Sie verteilen sich auf Breckerfeld (16), Ennepetal (35), Gevelsberg (50), Hattingen (80), Herdecke (59), Schwelm (34), Sprockhövel (57), Wetter (30) und Witten (144). Für die bestätigten Fälle sowie für die begründeten Verdachtsfälle ist häusliche Quarantäne angeordnet. Diese Vorgabe gilt darüber hinaus für 878 weitere Personen im Kreis.

Am Freitag musste die Kreisverwaltung einen ersten Todesfall melden, der auf den Coronavirus zurückzuführen ist. Ein 58-jähriger Ennepetaler war am Donnerstagabend im Krankenhaus verstorben. Nach Informationen des Gesundheitsamtes befindet sich aktuell kein weiterer bestätigter Coronapatient in stationärer Behandlung.

Ennepe-Ruhr-Kreis

Um die Bürger eindringlich aufzufordern, sich verantwortungsbewusst zu verhalten, hat die Kreisverwaltung heute die Warnapp NINA eingesetzt.

Zur Warnung heißt es im Apptext einleitend: „Bundes-, landes- und kreisweit steigt die Zahl der Bürgerinnen und Bürger, bei denen das Coronavirus festgestellt wurde. Gleichzeitig gelten immer mehr Menschen als begründete Verdachtsfälle und müssen sich in häuslicher Quarantäne aufhalten. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung und zum Schutz derjenigen, für die das Virus eine besondere Gefahr bedeutet, bitten wir, die gültigen Handlungsempfehlungen unbedingt zu beachten.“

Die Handlungsempfehlungen lauten

- Bleiben Sie Zuhause.

- Vermeiden Sie soziale Kontakte, insbesondere zu Älteren oder chronisch Kranken.

- Informieren Sie sich über die Vorgaben und Empfehlungen der zuständigen Behörden.

- Nutzen Sie dafür wann immer möglich zunächst das Internet.

- Beachten Sie - trotz der damit verbundenen erheblichen Einschränkungen für uns alle - die jeweils aktuellen Vorgaben.

- Verzichten Sie auf das Händeschütteln.

- Praktizieren Sie eine gute Händehygiene.

- Halten Sie sich an die Husten- und Niesregeln.

- Halten Sie mindestens 2 Meter Abstand zu anderen Personen.

- Falls Sie krank sind, kontaktieren Sie im Bedarfsfall zunächst Ihre Ärztin oder Ihren Ärzte telefonisch.

Und auch der Hinweis auf die FAQ Liste auf dieser Internetseite fehlt nicht.

Die Warnapp steht kostenlos zum Download in den bekannten Appstores zur Verfügung.

Schwelm

Die Technischen Betriebe Schwelm stellen neue Regeln für die Bestattungen auf den städtischen Friedhöfen und die Nutzung der Trauerhallen ein. Die Trauerhalle steht ab sofort für Trauerfeiern nicht mehr zur Verfügung. Jedoch besteht weiterhin die Möglichkeit der Trauerfeier auf dem Kapellenvorplatz unter freiem Himmel. Hierbei ist sicherzustellen, dass während der gesamten Trauerfeier und Beisetzung ein persönlicher Sicherheitsabstand eines jeden Teilnehmers von zwei Metern zum nächsten gewährleistet sein muss. Außerdem wird die Teilnehmerzahl der an Trauerfeiern und Beisetzungen beteiligten Personen auf 15 Personen beschränkt. Um die Registrierung der Kontaktdaten der an der Bestattung beteiligten Personen sicherzustellen, legen die Bestatter entsprechende Listen aus, bei denen die Eintragung aller beteiligten Personen obligatorisch ist.

Die Märkische Apotheke, Hauptstr. 51, (02336/15500) bietet am Sonntag eine Sonderöffnungszeit von 13 bis 18 Uhr für Notfälle an.

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