Der Begründer von Bücherei, Museum und Heimatkundeverein

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Schwelm.  Seit 2013 gibt es die beliebte Lesereihe „Altes neu entdeckt“, zu der die Wilhelm Erfurt-Stiftung für Kultur und Umwelt, Schwelm, und der Verein für Heimatkunde ins Schloss Martfeld einladen. Nun startet die Saison 2016 am Mittwoch, 16. März, um 18 Uhr mit einem Beitrag über Dr. Wilhelm Tobien, den Begründer der Schwelmer Bücherei, des Heimatmuseums und des Vereins für Heimatkunde.

„Allein aus diesem Satz“, so Doris Kübler, die Referentin des Abends, „ergeben sich Tobiens Verdienste für die Stadt Schwelm. Immerhin sind alle Einrichtungen noch heute von besonderer Bedeutung für die Stadt und feierten im vergangenen Jahr ihr 125jähriges Jubiläum. Die Stadtbücherei ist sogar noch älter.“

Doris Kübler: „Wilhelm Tobien, der Pädagoge am hiesigen Gymnasium war, verdanken wir das Buch ,Bilder aus der Geschichte von Schwelm‘ nach den Überlieferungen in den Archiven. Dieses Buch entstand als Festschrift zur 300jährigen Jubelfeier der Stadtprivilegien von Schwelm im Jahre 1890.“ Für seine Verdienste wurde Dr. Tobien 1891 mit der Ehrenbürgerwürde der Stadt Schwelm ausgezeichnet.

Die Veranstaltung am Mittwoch, die das Thema „Berühmte Schwelmer“ fortsetzt, dauert eine Stunde. Der Eintritt von zwei Euro ist für die Restaurierung von Büchern der Historischen Bibliothek im Haus Martfeld gedacht.

Im Verlauf dieses Jahres wird die Leserreihe mit folgenden Themen fortgesetzt: „Der Charakter des Mannes“, „Die Tugend der Frau“, „Lebensbilder von Dr. Martin Luther“, „Der Warhafftig-VollkommeneStall-Meister.Welcher lehret die Schönheit, Güte und Mängel der Pferd zu erkennen [...]“, „Sukkot – ein jüdisches Pilgerfest“ und „Das Schulwesen in Schwelm“.

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