Jahresdienstbesprechung

Die Löschgruppe Voerde blickt auf das Jahr zurück

Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Voerde: Volker Engelking, Ulrich Lüdorff, Michael Lojda, Stefan Lippes,  Ennepetals Feuerwehrchef Frank Schacht (von links).

Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Voerde: Volker Engelking, Ulrich Lüdorff, Michael Lojda, Stefan Lippes, Ennepetals Feuerwehrchef Frank Schacht (von links).

Foto: Hans-Jochem Schulte

83 Einsätze beschäftigen die Kameraden der Löschgruppe Voerde im vergangenen Jahr. Ein neuer Rüstwagen soll ab 2021/2022 einsatzbereit sein.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Löschgruppe Voerde der Freiwilligen Feuerwehr hat jetzt 31 Aktive und überschreitet damit sogar die Sollzahl 30. Neu hinzugekommen ist Florjan Perfundi, und wie Marc Barstadt am Schluss der Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe mitteilte, werden in diesem Jahr noch einige Mitglieder der Jugendfeuerwehr nach ihrem 18. Geburtstag in die Löschgruppe eintreten. Joanne Metz absolviert gerade eine „Schnupperzeit“ bei den Voerder Wehrleuten. So herrschte eine gute Stimmung in der Versammlung, die in den Räumen des Löschzugs 1 (Milspe-Altenvoerde) in der Wehrstraße stattfand.

Löschgruppenchef Volker Engelking, der auch stellvertretender Stadtbrandmeister in Ennepetal ist, sagte: „Wir sind ein eingespieltes Team. Alle sind motiviert.“

Aktivitäten aufgelistet

„Macht weiter so“, riet der Leiter der Ennepetaler Feuerwehr, Frank Schacht, in seinem Grußwort und dankte für das Engagement. Er wies auch auf die großen finanziellen Anstrengungen der Stadt für die Feuerwehr hin. „Sechs neue Fahrzeuge, darunter zwei Großfahrzeuge und ein Boot, werden möglicherweise noch in diesem Jahr in Dienst gestellt. Das ist nicht selbstverständlich“, sagte Schacht.

Schriftführer Ulrich Lüdorff hatte in seinem Bericht die Einsätze und Aktivitäten der Löschgruppe aufgelistet. 83 Mal wurden die Voerder Wehrleute im vergangenen Jahr alarmiert, im Jahr 2016 gab es nur 49 Einsätze. Von den 83 Alarmierungen waren unter anderem 47 Brandeinsätze, 13 technische Hilfeleistungen, darunter Wassereinsatz und Höhenrettung. Zweimal musste die Hauptwache besetzt werden, weil die Kollegen im Einsatz waren, und zweimal gab es First-Responder-Einsätze (Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes).

Geschenk an Engelking und Lippes überreicht

Ulrich Lüdorff hatte noch etwas aus dem Archiv gegraben: Volker Engelking ist in diesen Tagen 20 Jahre Chef der Löschgruppe, Stefan Lippes ist eben so lange der Vize. Michael Lojda, ebenfalls stellvertretender Löschgruppenführer, überreichte je ein Geschenk an Engelking und Lippes. Der von Ute Nerger vorgelegte Kassenbericht wurde angenommen. Zum Kassenprüfer gewählt wurde Marcel Wenderoth. Neu im Festausschuss ist Thorben Funk. Er löst Tim Engelking ab.

Jürgen Altenhenne von der Ehrenabteilung sprach von einer „dienstreichen Zeit“. „Wir helfen bei der Voerder Kirmes am Bierstand der Löschgruppe“, versprach Altenhenne. Jörg Dörner, der stellvertretende Leiter der hauptamtlichen Feuerwache, stellte das im Brandschutzbedarfsplan festgelegte Fahrzeugkonzept vor. Danach werde der große Rüstwagen, unter anderem ausgerüstet für technische Hilfeleistungen und Wasserrettung, in Voerde stationiert. Ein nagelneuer Rüstwagen werde Rüstwagen werde ab 2021 oder 2022 in Voerde einsatzbereit sein.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben