Gefahr im Wasser

DLRG bereitet Gevelsberger Kinder auf den Urlaub vor

Karin Hatting (links) ist selbst Tagesmutter, deshalb weis die Gevelsbergerin genau, wie sie den Kindern spielerisch die Verhaltensregeln am Wasser beibringen kann.

Foto: Laura Dicke

Karin Hatting (links) ist selbst Tagesmutter, deshalb weis die Gevelsbergerin genau, wie sie den Kindern spielerisch die Verhaltensregeln am Wasser beibringen kann. Foto: Laura Dicke

Gevelsberg.   Karin Hatting und ihre Begleiter Retti und Nobbi zeigen den Mädchen und Jungen in den Kindergärten, wie sie sich am Wasser verhalten müssen

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Der Sommer und die großen Sommerferien rücken immer näher und damit auch die Badesaison. Höchste Zeit also für die Gevelsberger Ortsgruppe der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft besonders die Kinder über die Gefahren und den richtigen Umgang am sowie im Gewässer aufzuklären.

Zu Gast in Silschede

Karin Hatting, Pressesprecherin und Teamer von der DLRG Gevelsberg besuchte dafür sieben der Gevelsberger Kindergärten, darunter auch das Familienzentrum Silschede und zeigte den Mädchen und Jungen der Vorschulgruppen auf spielerische Weise, was beim Baden zu beachten ist.

Und dies tat Karin Hatting nicht alleine. Immer dabei sind die zwei Handpuppen Retti und Nobbi. Nobbi machte im Wasser alles falsch, sein Freund Retti erklärte ihm mit Hilfe der Kinder und Karin Hatting, wie er sich verhalten muss, um Gefahren zu vermeiden. Doch bevor die beiden Handpuppen zum Einsatz kamen, sahen sich die Kinder gemeinsam die Baderegeln an.

Sonnenschutz und Abkühlen

Ein großes Memorie, ein Puzzle und ein eigenes Baderegellied, zu dem getanzt und gesungen wurde, halfen dabei. „Wichtig ist für Nichtschwimmer, nur bis zum Bauch ins Wasser zu gehen“, erklärte Karin Hatting den Mädchen und Jungen. Nach dem Essen und vor dem Baden eine kleine Pause einlegen, mit Sonnenschutz eincremen und auch das Abkühlen vor dem Schwimmen, stehen auf der Liste der Baderegeln.

Und eine Sache ist besonders wichtig: Nicht aus Spaß oder ohne Grund um Hilfe rufen. „Meine Rettungs-Kollegen am Strand werden sofort um Hilfe eilen und wenn jemand aus Spaß um Hilfe ruft, kann ein echter Notfall übersehen werden“, so die DLRG-Beauftragte.

Baderegeln verstehen

Damit die Kinder die Wichtigkeit der DLRG und der Baderegeln verstehen, brachte Karin Hatting echte Signalfahnen, ein Rettungsbrett und einen Rettungsball mit. „Die rot-gelbe Fahne zeigt, dass Rettungsschwimmer anwesend sind und hängt die rote Fahne, darf keiner ins Wasser“, so Karin Hatting. Mit den Rettungsutensilien lernten die Kinder anschließend, wie eine richtige Rettung vonstattengeht. Am Ende der Aktion bekamen die Mädchen und Jungen eine Urkunde überreicht.

Doch nicht nur Kinder, sondern vor allem ihre Eltern müssen auf den richtigen Umgang an großen sowie kleinen Gewässern achtgeben und ihr Kind nie aus den Augen lassen. Die DLRG bietet dazu auch Informationsveranstaltungen für Eltern an, welche in Gevelsberg jedoch noch nicht gut angenommen wurden, wie Karin Hatting berichtete.

Kinder können schlechter schwimmen

Zwar sind die Todesopfer durch Badeunfälle im letzten Jahr im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, doch auch die Schwimmfähigkeit vieler Kinder wird schlechter. „Das Seepferdchen ist oft viel zu einfach für die Mädchen und Jungen zu bekommen und vielen Kindern fehlt die Konzentration und Kondition“, weiß auch Karin Hatting. Darum ist es wichtig, die Kinder bereits im Vorschulalter aufzuklären und eine gute Schwimmausbildung zu fördern.

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