Jahreshauptversammlung

DRK in Ennepetal ehrt Mitglieder und wählt Vorstand

Von links DRK-Kreisvorsitzender Oliver Flüshöh, Michael Basco (30 Jahre), Joachim Feiler (50), Carsten Meyer (10), Dr. Hans Dieter Höppke, Sascha Heinze (10), Markus Wienert (20), Daniel Beumer (5), Melissa Wienert-Neidhardt (15), Stefan Rose vom Kreisverband und Bürgermeisterin Imke Heymann.

Von links DRK-Kreisvorsitzender Oliver Flüshöh, Michael Basco (30 Jahre), Joachim Feiler (50), Carsten Meyer (10), Dr. Hans Dieter Höppke, Sascha Heinze (10), Markus Wienert (20), Daniel Beumer (5), Melissa Wienert-Neidhardt (15), Stefan Rose vom Kreisverband und Bürgermeisterin Imke Heymann.

Foto: Hans-Jochem Schulte

Ennepetal.   Bei der Hauptversammlung wurden auch kritische Aspekte in der Arbeit der Helfer angesprochen. Vorsitzender Flüshöh möchte mehr Gesicht zeigen.

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Gerade hatte der Rotkreuzbeauftragte Stefan Rose vom Kreisverband die Urkunde an Joachim Feiler übergeben und hatten ihm die Ennepetaler Rotkreuzleiter Melissa Wienert-Neidhardt und Markus Wienert die Spange zur hohen Auszeichnung überreicht, da gab es Beifall und alle Teilnehmer der Jahreshauptversammlung erhoben sich von ihren Plätzen. Der Grund: Joachim Feiler ist 50 Jahre im DRK und zählt heute noch zu den Aktiven, bringt seine große Erfahrung ein. Das DRK ehrte zahlreiche Mitglieder und wählte den Vorstand mit dem Vorsitzenden Dr. Hans Dieter Höppke an der Spitze einstimmig wieder.

Gleich zu Beginn der Jahreshauptversammlung im DRK-Heim in der Vom-Hofe-Straße in Altenvoerde legte Markus Wienert einen ausführlichen und eindrucksvollen Bericht vom Jahr 2016 vor (der Bericht für 2017 ist noch in Arbeit). Zum Ende des Berichtzeitraumes zählte die Gemeinschaft 20 Helfer. Wienert: „Das ist eine positive Steigerung, da unsere Sollstärke von 12 Helfern und 12 Reserve beinahe erreicht wurde. Doch die steigenden Anforderungen an unsere Arbeit machen diesen Vorsprung wieder zunichte.“

153 verschiedene Einsätze

Die Helfer hatten 153 verschiedene Einsätze, Übungen, Ausbildungen. Insgesamt seien 3440 Stunden ehrenamtlicher Arbeit registriert. Bei zahlreichen Veranstaltungen wurde der Sanitätsdienst übernommen, und es gab Einsätze bei großen Unglücken außerhalb Ennepetals. Wienert sprach auch Negatives an: „Krawalltouristen auf Volksfesten.“ Kritisch setzte sich der Rotkreuzleiter mit den vorgeschriebenen Ausbildungen auseinander: „Das persönliche Limit an Lehrgängen scheint für die Ehrenamtlichen erreicht.“

Die Einsatzzahlen bei aktuellen Notfällen steigen. In Ennepetal leide man nach wie vor unter den Nachteilen wie unbeheizte Garagen für Einsatzfahrzeuge an drei verschiedenen Stellen im Stadtgebiet. Für die komplette Erhaltung der Dienstkleidung hätten 2016 nur 1000 Euro zur Verfügung gestanden.

Sanierung des Daches abgeschlossen

Die kostspielige Sanierung des Daches des DRK-Heimes sei erfolgreich abgeschlossen. „Es war ein finanzieller Kraftakt“, wie auch Schatzmeister Wilfried Lüsebrink in seinem Bericht anmerkte. Gute Nachrichten für Helfer: Acht moderne „Gallet-Helme“ befinden sich in der Lieferphase, die Funkanlage des Rettungswagens wurde mit Digitalfunk ergänzt.

Für den erkrankten 2. Vorsitzenden Frank Nieselt las Dr. Höppke dessen Bericht vor, in dem Nieselt allen Helfern Dank aussprach: „Wir sind ein engagierter Verein!“

Der DRK-Kreisvorsitzende Oliver Flüshöh betonte: „Der Kreisverband ist ein Dienstleister. Wir sind noch in der Findungsphase, wollen aber die Ortsvereine entlasten. Wir müssen und werden auch mehr Gesicht zeigen.“ Bürgermeisterin Imke Heymann dankte den ehrenamtlich tätigen DRK-Kräften und sagte: „Ich bin froh, dass sie in Ennepetal da sind.“

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