Haimatbrief 2016 erschienen

Ein neues Kapitel der Stadtchronik für Ennepetal

Bürgermeisterin Imke Heymann (Fünfte von links) und Heimatbund-Geschäftsführer Stephan Langhard (links) mit den Heimatbrief-Autoren.

Foto: Hartmut Breyer

Bürgermeisterin Imke Heymann (Fünfte von links) und Heimatbund-Geschäftsführer Stephan Langhard (links) mit den Heimatbrief-Autoren. Foto: Hartmut Breyer

Ennepetal.   Der Ennepetaler Heimatbrief 2016 ist erschienen. Auf 88 Seiten bietet er wieder einen Überblick über das Geschehen in der Stadt.

Ein weiteres Kapitel der Stadtchronik ist abgeschlossen: Der Ennepetaler Heimatbrief 2016 liegt frisch gedruckt vor und bietet auf 88 Seiten wieder einen Überblick über das, was sich in Politik und Verwaltung, Kultur und Sport, bei der Feuerwehr, in den Vereinen und Verbänden, in der Wirtschaft sowie nicht zuletzt in den Ortsteilen im vergangenen Jahr getan hat. Zur Präsentation der neuen Ausgabe bei Kaffee und Kuchen luden Bürgermeisterin Imke Heymann und Heimatbund-Geschäftsführer Stephan Langhard die ehrenamtlich aktiven „Stadtschreiber“ ins Geopark-Center im Haus Ennepetal ein.

Zwei neue „Stadtschreiber“ dabei

„Viele Autorinnen und Autoren haben wieder daran mitgearbeitet, die Ereignisse des abgelaufenen Jahres so zusammenzufassen, dass sie für all diejenigen, die nicht mehr in Ennepetal leben, in Wort und Bild sichtbar und nachvollziehbar werden“, erklärte Imke Heymann. „Sie haben tolle Arbeit geleistet und ein Stückchen Heimat festgehalten.“ Sie dankte den Mitwirkenden herzlich für das Engagement und verband das mit dem Wunsch, dass alle auch in den kommenden Jahren dabei bleiben. Dank richtete die Bürgermeisterin auch an Petra Eckes, die das Heft gestaltete, und die Firma Jüngermann Druck, die es in einer Auflage von 2000 Exemplaren druckte.

Etwa 100 Exemplare des Druckwerks werden nun ins Ausland geschickt, 650 an Adressaten im gesamten Bundesgebiet. Menschen, die früher in Ennepetal gewohnt haben oder beispielsweise familiär eng mit der Stadt verbunden sind, können so auf dem Laufenden über die Entwicklungen und Ereignisse bleiben.

Nachhaltiges Nachschlagewerk

Imke Heymann betonte, dass der Erscheinungstermin Mitte Juni rekordverdächtig früh sei. Sie wisse, dass die amtierende Voerder Ehrennachtwächterin Friedel Hillner nach der Kirmes immer in Urlaub fahre, so Heymann. „Und es kann doch nicht sein, dass sie bei der Vorstellung des Heimatbriefs nicht dabei ist.“ Friedel Hillner hat in der aktuellen Ausgabe eine ganze Seite beigetragen: Der plattdeutsche Sketch, dass sie für den Empfang der Bürgermeisterin zu ihren Ehren geschrieben hatte (und den die drei Darstellerinnen Gudrun Giesick, Christina Kleine und Ilona Wiggenhagen bei der Aufführung etwas umgestaltet hatten), ist abgedruckt.

Gudrun Giesick zählt erstmals auch zum Autorenkreis. Sie berichtete über das Geschehen im Stadtteil Voerde. Ebenfalls als Neuling dabei war Hubert Korioth. Der ehemalige Leiter der Katholischen Grundschule beschäftigte sich mit dem Büttenberg, wo er auch zu Hause ist.

Herausgeber des Heimatbriefs ist der Heimatbund Ennepetal. Dessen Geschäftsführer Stephan Langhard, Leiter des Fachbereichs Bürgerdienste und Stadtentwicklung im Rathaus, betonte, dass der Heimatbrief seit 1956 ununterbrochen erscheine und so über die Jahre zu einem nachhaltigen Nachschlagewerk geworden sei. „Wir werden alles daran setzen, dass wir das über die nächsten Jahre und Jahrzehnte sichern können.“

INFO:

Der Heimatbrief wird nicht nur im In- und ins Ausland verschickt, sondern ist auch in Ennepetal gegen Gebühr zu bekommen. Zudem steht er in Kürze unter www.ennepetal.de zum Herunterladen bereit.

Erhältlich ist er in der Stadtbücherei, im Stadtarchiv, im Bürgerbüro, an der Rathaus-Info sowie im Infopoint am Busbahnhof.

Zur Finanzierung des Heftes tragen Spenden und Anzeigen wesentlich bei. Der Heimatbund und die Heimatvereine Milspe, Rüggeberg und Voerde danken dafür.

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