Bildung

Eltern melden 239 Kinder an Schwelmer Grundschulen an

Immer mehr Eltern melden ihre Kinder in der Offenen Ganztagsgrundschule (OGS) an. Die Politik muss nun über die Aufstockung der vorhandenen Kapazitäten in der Kreisstadt entscheiden.

Foto: Carmen Thomaschewski

Immer mehr Eltern melden ihre Kinder in der Offenen Ganztagsgrundschule (OGS) an. Die Politik muss nun über die Aufstockung der vorhandenen Kapazitäten in der Kreisstadt entscheiden. Foto: Carmen Thomaschewski

Schwelm.   Immer mehr Väter und Mütter nutzen das Angebot der OGS. Die SPD-Fraktion fordert eine weitere Gruppe an derGrundschule Engelbertstraße.

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Nicht alle Eltern werden ihre Kinder auf die Grundschule ihrer Wahl schicken können. Das geht aus der Vorlage der Verwaltung für die Sitzung des städtischen Schulausschusses für den 20. Februar hervor. Demnach muss die Grundschule Engelbertstraße auf Grund der durch den Schulentwicklungsplan beschlossenen Deckelung der Klassenstärke auf 25 Schüler nach den vorliegenden Anmeldezahlen derzeit vier Mädchen und Jungen ablehnen. Da der Klassendurchschnitt in den Grundschulen Nordstadt und Ländchenweg unter der Deckelung von 25 Schülerinnen und Schüler liegt, könnten die Kinder an diese Schulen verwiesen werden.

Elf neue Eingangsklassen

Nach den bisher vorliegenden Anmeldungen (Stand 04.01.18) werden zum Schuljahr 2018/19 insgesamt 239 Kinder in Schwelm eingeschult ( Prognose des Schulentwicklungsplanes: 234 Kinder). Es können somit elf Eingangsklassen an den vier Schwelmer Grundschulen gebildet werden (239:23 = 10,3 = aufgerundet 11; 23=kommunale Klassenrichtzahl).

Die bisherigen Schüler-/Klassenzahlen für die einzelnen Grundschulen:
Grundschule Nordstadt – zweizügig: 39 Anmeldungen;
Grundschule Engelbertstraße – dreizügig: 79 Anmeldungen; Grundschule Ländchenweg – vierzügig: 71 Anmeldungen; Katholische Grundschule St. Marien – zweizügig: 50 Anmeldungen.

Im direkten Zusammenhang mit den steigenden Schülerzahlen steht die Nachfrage der Eltern nach Betreuungsplätzen in den Offenen Ganztagsgrundschulen (OGS) an allen vier Grundschulen in Schwelm. Das hat die SPD-Fraktion im Rat der Stadt zum Anlass genommen, in einem Antrag die Aufstockung der vorhandenen Kapazitäten zu fordern. In ihrem Antrag sprechen die Sozialdemokraten von zwei Grundschulen in der Kreisstadt, an denen es Wartelisten für OGS-Plätze gebe. In Summe sollen es über 30 Mädchen und Jungen sein, für die es zurzeit keine Betreuungsplätze gibt. „Es ist - angesichts der Anmeldungen für die neuen ersten Klassen - nicht zu erwarten, dass die Plätze, die durch Abgänge aus der Jahrgangsstufe 4 freiwerden, den Bedarf im neuen Schuljahr auch nur annähernd decken“, begründet der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gerd Philipp den Antrag der Sozialdemokraten.

Über den Beschlussvorschlag der SPD, die Offene Ganztagsgrundschule (OGS) an der Grundschule Engelbertstraße zum Schuljahr 2018/19 um eine weitere Gruppe aufzustocken, wurde bereits in der gemeinsamen Sitzung von Schul- und Jugendhilfeausschuss am 29. Januar ausgiebig, aber nicht abschließend diskutiert. Letztendlich wurde der Tagesordnungspunkt schließlich in den Schulausschuss am 20. Februar verschoben. Dann will die Verwaltung die Vorlage um weitere Angaben beispielsweise über aktuelle Nutzerzahlen aller vier OGS ergänzen. Über den SPD-Antrag wird auch noch im Hauptausschuss diskutiert und letztendlich im Rat der Stadt am 22. März entschieden.

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