Unwetterwarnung

EN-Kreis: Wetterdienst warnt vor Gewitter und Starkregen

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Unwetterwarnung im Ennepe-Ruhr-Kreis: Starkregen und Gewitter haben die Römerstraße in Schwelm bereits am Donnerstagnachmittag erreicht.

Unwetterwarnung im Ennepe-Ruhr-Kreis: Starkregen und Gewitter haben die Römerstraße in Schwelm bereits am Donnerstagnachmittag erreicht.

Foto: Stefan Scherer / WP

Ennepe-Ruhr-Kreis.  Schwere Gewitter, Starkregen, Sturmböen – auch Hagel ist möglich. Der EN-Kreis gibt Tipps, wie sich die Bürger im Notfall verhalten sollen.

Die Menschen im Ennepe-Ruhr-Kreis müssen am Donnerstag und Freitag mit teils schweren Unwettern rechnen. Grundlage dafür sind Informationen des Deutschen Wetterdienstes. Gerechnet werden muss mit teils schweren Gewittern, Starkregen mit bis zu 40 Litern Niederschlag pro Quadratmeter und Sturmböen bis 100 Kilometern pro Stunde. Ebenso kann Hagel auftreten.

Der Verlauf des Unwetters – wie intensiv die Gewitterzellen sind und wo sie auftreten – kann zwar nicht vorhergesagt werden, dennoch appelliert der Kreis an die Bürger, vorsichtig zu sein und die Situation zu beobachten. Der Lagedienst im Schwelmer Kreishaus wird die Entwicklungen und Ereignisse in allen neun kreisangehörigen Städten beobachten und darauf im Zusammenspiel mit den Feuerwehren vor Ort reagieren.

Häuser nicht verlassen

Bürgerinnen und Bürger sollten angesichts der Wettervorhersage einige Empfehlungen beachten. Grundsätzlich gilt es, die Lage genau zu beobachten und sich über bekannte Informationsquellen - Radio, Fernsehen, Internet sowie Warnapps - auf dem Laufenden zu halten. Im Falle eines Unwetters sollte die 112 nur für wirkliche Notrufe genutzt werden, jeder sollte an Hilfsbedürftige in seinem Umfeld denken und sie gegebenenfalls unterstützen. Da bei schweren Unwettern im Freien eine Vielzahl von Gefahren lauern, empfiehlt der Ennepe-Ruhr-Kreis, das Haus nicht zu verlassen.

Das Verhalten in Notsituationen

Zuhause sollten bewegliche Gegenstände wie Gartenmöbel oder Balkonschmuck gesichert werden. Bei Hagel sollten zudem Fenster, Roll- oder Fensterläden geschlossen werden. Der sicherste Aufenthaltsort ist ein innenliegender Raum im Erdgeschoß. Kellerräume sollen unbedingt gemieden werden – durch das Eintreten von Wasser gibt es häufig keinen Fluchtweg mehr.

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Falls sich Menschen bei Gewitter und Regen draußen aufhalten, sollten sie ungeschützte Orte meiden, an denen Gegenständen mitgerissen werden könnten. Bei Gewitter sind offenes Gelände, Berggipfel, Bäume, Türme und Masten zu meiden. Der Mindestabstand zu Überlandleitungen sollte 50 Meter betragen. Im Auto ist es bei Gewitter sicher, allerdings sollten keine blanken Metallteile berührt werden.

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